Private Krankenversicherung
Wie ein optimaler Vertrag aussieht
13.07.2011
Von Oliver Mest
Der Abschluss einer privaten Krankenversicherung ist eine Lebensentscheidung, denn ein späterer Wechsel zu einer anderen privaten Krankenversicherung kommt meist nicht infrage. Umso wichtiger ist es deshalb, den Leistungsumfang der Police genau unter die Lupe zu nehmen. Hier zeigen wir Ihnen, worauf Sie beim Vertragsschluss achten sollten.
Auch in vielen anderen Versicherungsbedingungen unterscheiden sich die guten von den weniger guten Tarifen und Versicherungen. Die wichtigsten haben wir hier zusammengestellt.
Vergünstigter Tarif während der Elternzeit
Privatversicherte schauen in die Röhre, wenn sie in Elternzeit gehen, denn trotz fehlenden Einkommens werden weiterhin die Prämien fällig. Leistungsstarke Tarife bieten für diesen Fall Vergünstigungen an und reduzieren z. B. den Beitrag.
Kostenübernahme im Ausland
Bei einem vorübergehenden Auslandsaufenthalt ist es wichtig, dass der private Krankenschutz bestehen bleibt. Gute Tarife garantieren diesen Bestandsschutz für mehrere Monate und sehen zudem vor, dass bei Krankheit ein Rücktransport aus dem Urlaub vorgesehen ist.
Kur-Tarife
Kuren und Reha-Maßnahmen sind in aller Regel über die gesetzlichen Rentenversicherungsträger abgesichert. Anders sieht es bei Selbstständigen aus, die nicht in der Rentenversicherung sind. Sie sollten einen Tarif wählen, der die Kosten für eine Kur übernimmt. Sinnvoll kann ein solcher Tarif auch dann sein, wenn gesetzliche Träger die Maßnahme ablehnen – mit einem Kur-Tarif besteht dann die Möglichkeit, Maßnahmen dennoch durchzuführen, wenn sie medizinisch notwendig sind.
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