Kristina Junker
Ein Beitrag von Kristina Junker, 24.04.2012

Kosmetik Keine Schönheitsfehler

Nichts ist so teuer wie ein Beauty-Produkt, das nach dem Kauf sinnlos im Bad herum steht und doch nie benutzt wird. Wie man sich mit den richtigen Kauftricks in Zukunft Fehlinvestitionen sparen kann.
Kosmetik:Keine Schönheitsfehler

1,47 Milliarden Euro geben Frauen in Deutschland jĂ€hrlich fĂŒr Beauty-Produkte aus

1,47 Milliarden Euro – diese stattliche Summe geben deutsche Frauen jĂ€hrlich fĂŒr Kosmetika aus – das meldet das Internetportal statista.com. Mit 194 Millionen Euro ist die Wimperntusche (Mascara) dabei das Lieblingsprodukt der Damenwelt, 175 Millionen Euro blĂ€ttern sie immerhin noch fĂŒr Make-up hin und Lippenstifte rangieren mit 107,6 Millionen Euro auf Platz drei.

Über 200 Euro zahlt jede Frau im Lande durchschnittlich allein fĂŒr diese drei Lieblingsprodukte im Jahr, ermittelte das Frauenmagazin Cosmopolitan in einer Kosmetikstudie. Und da kommt noch eine reichhaltige Palette von Pflegemitteln dazu, vom Shampoo bis zum Haarstylingprodukt, vom Deo bis zur Bodylotion. Klingt alles sehr hĂŒbsch – ist aber leider oft die reine Geldverschwendung. Rund ein Drittel der Ausgaben fĂŒr Beautyprodukte ist von Anfang an bereits eine Fehlinvestition, schĂ€tzen Experten. VerfĂŒhrt vom Angebot in Drogerien und SupermĂ€rkten – hier wird am liebsten geshoppt – oder durch Werbung greift der Konsument einfach viel zu oft zu Produkten, die er eigentlich gar nicht will, braucht oder vertrĂ€gt. Hier die besten Tipps, um sich unnötige Ausgaben in Zukunft zu sparen:

Auf BewÀhrtes setzen

Jeden Monat eine neue Creme? DafĂŒr kann man Geld ausgeben, sollte man aber nicht, empfehlen Dermatologen. Denn das stĂ€ndige Wechseln von Beautyprodukten kann die Haut reizen. Außerdem kommt es schneller zu FehlkĂ€ufen, denn jeder Testkauf ist eben auch ein Experiment mit gewissem Risiko: Die neue Textur des Produktes kann unangenehm sein, der Duft stören. Statt zu neuen Werbeofferten lieber also zu BewĂ€hrtem greifen. Oft findet man Aktionsangebote der Lieblingscreme, wie z.B. grĂ¶ĂŸere Packungen zum gleichen Preis.

Die frĂŒhere Creme pflegt nicht mehr wie gewĂŒnscht oder ist raus aus dem Programm des Kosmetikkonzerns? Auch dann lohnt es sich, eher auf gut getestete, bewĂ€hrte Zutaten zu setzen (z.B. Vitamin A, C, E oder grĂŒner Tee) statt auf neue Modebegriffe. Denn erste sind extrem gut erforscht, Hautreizungen damit eher selten. Vorsicht auch bei „Spezialzutaten“ wie Goldpartikeln oder Kaviarextrakten: Hier zahlt man schon fĂŒr die luxuriös klingenden Zusatzstoffe einige Euro extra – die Wirkung solcher Zutaten ist aber schwer umstritten. Gerade sehr edle Kosmetika sind außerdem oft stark parfĂŒmiert und können Allergien auslösen. Besonders bei teureren Produkten von der Kosmetikerin oder aus der ParfĂŒmerie sollte man immer nach Proben fragen – in den allermeisten FĂ€llen stellt sich schon beim ersten Test heraus, ob das Produkt ĂŒberhaupt in Frage kommt.

Den richtigen Ton treffen

Ob zu dunkles Make-up oder die falsche Lippenstiftfarbe: Nichts ist Ă€rgerlicher, als sich im Beautyregal im Ton zu vergreifen. Denn solche FehlkĂ€ufe kann man eigentlich gleich verschenken oder wegwerfen – man wird sie niemals tragen. Besser ist es, schon bei der Auswahl die richtigen Tricks zu kennen. Testen Sie Make-up vor dem Kauf zum Beispiel nie auf dem HandrĂŒcken. Die Haut ist oft dunkler, in jedem Fall aber auch krĂ€ftiger als im Gesicht – das Produkt auf der Hand zeigt also höchstens, ob einem die Cremigkeit oder der Duft gefĂ€llt, nicht aber, ob einem die Farbe steht. Lieber einen Tupfer auf der Oberseite des Unterarms, einen anderen in der Ellenbeuge verreiben, das liefert aussagekrĂ€ftigere Ergebnisse. Denn die Oberseite des Armes entspricht in etwa dem Gesichtsteint im Sommer, die Ellenbeuge der Haut im Winter.

Visagisten raten ĂŒbrigens dazu, einen helleren und dunkleren Make-up-Ton einer Linie zu kaufen und die beiden auf der Hand zur Lieblingsfarbe zu mischen. Clever: So kann man im Winter bei blasserer Haut etwas heller gehen, im Sommer etwas dunkler. Dass beide Produkte aus derselben Linie eines Herstellers stammen, stellt weitestgehend sicher, dass sie sich gegenseitig „vertragen“ (zum Beispiel beim Vermischen nicht bröseln oder gerinnen).

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Kristina Junker mein Name ist Kristina Junker. Ich habe Journalistik studiert. Bei Geldsparen.de bin ich Ihre Spezialistin fĂŒr Themen rund um Haushalt, Kinder und kreative Sparideen.

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