
Beruflich bedingter Umzug
Mehr Geld vom Finanzamt
Auskunft vom Finanzamt
Gebühr nicht steuerlich absetzbar
Autokauf im Internet
Höhere Standards für die Sicherheit
Jedes Mitglied einer Fahrgemeinschaft kann 30 Cent pro Kilometer Wegstrecke Entfernungspauschale in Anspruch nehmen und als Werbungskosten angeben. Wer also 20 Kilometer zur Arbeit fährt, kann pro Tag sechs Euro absetzen – generell kann man immer nur die einfache Fahrt anrechnen lassen. Dabei ist der absetzbare Jahresbetrag auf 4.500 Euro begrenzt. Jedem Mitglied einer Fahrgemeinschaft steht die Entfernungspauschale zu. Umwege, die ein Berufspendler in Kauf nehmen muss, um die anderen Mitglieder der Fahrgemeinschaft zu Hause abzuholen, können in die Berechnung allerdings nicht einbezogen werden.
Wer nicht mit dem Auto, sondern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährt kann gegebenenfalls auch höhere Kosten ansetzen, sofern sich diese nachweisen lassen, sagt Wolfgang Wawro, Präsident des Steuerberaterverbandes Berlin-Brandenburg. So kostet in Berlin eine Monatskarte für den Innenstadtbereich 74 Euro. Angenommen ein Arbeitnehmer fährt jeden Tag fünf Kilometer zu seinem Arbeitsplatz und legt im Monat somit rund 100 Kilometer zurück, um von zu Hause ins Büro zu fahren. Mit der 30-Cent-Regelung könnte er demzufolge nur 30 Euro an Fahrtkosten anrechnen. Die tatsächlichen Kosten des Tickets als Werbungskosten anzugeben ist in diesem Fall für den Steuerzahler günstiger.