Sonne, Strand und Kultur, Länder und Leute – auf Reisen gibt es so einiges zu entdecken. Dennoch sind viele deutsche Urlauber sind hin- und hergerissen, zwischen Fernweh und dem guten Vorsatz, sich Reisen und damit klimaschädliches CO2 lieber zu sparen. In Zukunft Urlaub machen und die Umwelt trotzdem möglichst wenig belasten - Geldsparen erklärt, wie das geht.
Reisen gehört für die meisten Deutschen zu einem erfüllten Leben einfach dazu. Trotzdem quält immer mehr Menschen das grüne Gewissen, wenn sie in den Urlaubsflieger steigen Und das völlig zu Recht, denn Reisen ist für etwa 5 Prozent der weltweiten schädlichen Klimaemmissionen verantwortlich. Ein typischer deutscher Mallorca-Urlauber
verursacht laut WWF zum Beispiel bei einem 14-tägigen Aufenthalt auf der spanischen Insel über 1,2 Tonnen C02. Fast soviel wie der Durchschnittsdeutsche im ganzen Jahr an Kohlendioxid als Autofahrer verursacht.
Wer eine Fernreise macht, braucht sich über sparsamere Automodelle eigentlich fast keine Gedanken mehr machen. Denn zwei Wochen Mexiko schlagen mit 7,2 Tonnen CO2 so stark zu Buche, dass man eigentlich mehr als vier Jahre komplett auf ein Fahrzeug verzichten müsste, um den Schaden wiedergutzumachen. Aber heißt die grüne Lösung für ökologisches Reisen also schlicht Balkonien?
Und das alles muss weder kompliziert noch teuer sein.