Wenn die Buchung "Last Minute" oder "Gratis" ist
Last-Minute-Angebote
Wo „Last Minute“ draufsteht, ist billig drin? Weit gefehlt. Nach der Erfahrung von Verbraucherschützern sind Reisen unter dem Last-Minute-Siegel häufig nichts anderes als reguläre Katalogangebote. Manche Angebote sind außerdem nur deshalb günstiger, weil sie um bestimmte Leistungen gekürzt wurden. Daher gilt: keine Reisebuchung ohne vorherigen Preis- und Leistungsvergleich. Und auch damit, dass bei Last-Minute-Reisen häufig nur Eckpunkte der Reiseleistungen angegeben sind, sollten sich Urlauber nicht abfinden – bevorzugen Sie Angebote, bei denen die einzelnen Leistungen präzise und ausführlich beschrieben sind. Andernfalls kann es schwierig sein, vor Ort zu beurteilen, ob die gekauften und bezahlten Leistungen auch wirklich erbracht werden. Übrigens: Echte Last-Minute-Reisen können frühestens 14 Tage vor Reisebeginn gebucht werden und sind günstiger als der reguläre Preis. Alles andere ist Etikettenschwindel.
Gratis-Reisen
„Urlaub umsonst“ oder „Reise geschenkt“: Wer würde da nicht schwach? Immer wieder mal werben Unternehmen mit diesen Slogans – doch wer glaubt, er könne eine Urlaubswoche für lau abstauben, der irrt. Das Ganze kostet sehr wohl Geld, spätestens auf den zweiten Blick: Zum einen fällt in aller Regel eine „Bearbeitungsgebühr“ an, zum anderen muss der Gast selbst für Verpflegung und Flug aufkommen. Mitunter wird auch vorgeschrieben, dass zusätzlich zum Frühstück noch eine Mahlzeit gebucht werden muss, also Halbpension. Die Kosten für An- und Abreise sowie Verpflegung summieren sich bei einem 7-Tage-Trip schnell auf einige hundert Euro. Für das Geld kann man bei echten Last-Minute-Reisen problemlos eine Woche Urlaub machen – und muss weder ein Zwangs-Ausflugsprogramm samt Verkaufsveranstaltungen über sich ergehen lassen noch sich mit einem möglicherweise dubiosen Anbieter herumschlagen.
Reisebuchung
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