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Tipps zum Umgang mit den Bewertungen
So weit, so gut. Doch wie alle Bewertungs-Datenbanken, die mit Hilfe von Internet-Nutzern entstehen, hat auch ein Hotelbewertungsportal mit Problemen zu kämpfen: Jeder empfindet etwas anderes als schön, ruhig, entspannend oder störend, und jeder fasst seine Empfindungen anders in Worte. Die Qualität der Beiträge ist deshalb sehr unterschiedlich, die Meinungen sind mitunter konträr, und erst aus der Summe vieler Einträge ergibt sich ein verlässliches Bild.
Daher gilt: möglichst viele Kommentare zum selben Objekt lesen. Darauf achten, ob man den Eindruck hat, dass jemand tatsächlich dort war – oder ist da etwas vom Hörensagen aufgeschrieben worden? Das gibt es durchaus, genauso wie gelegentlich geschönte oder gar gefälschte Berichte.
In ihrer jüngsten Untersuchung kam die Stiftung Warentest zu dem Ergebnis, dass von sieben getesteten Portalen nur eines in der Lage war, gefälschte Einträge so zu erkennen und herauszufiltern, dass die Tester dafür die Note "gut" vergaben. Auch Bewertungen auf Hotelbuchungs-Seiten wie HRS oder opodo.de erwiesen sich als anfällig für Manipulationen. So kann man in den meisten Fällen Hotels auch dann bewerten, wenn man gar nicht dort übernachtet hat. Hier ist die Aufmerksamkeit des Nutzers gefragt, kombiniert mit dem Bewusstsein dafür, dass man sich nicht zu 100 Prozent auf die Angaben verlassen sollte. Die Stiftung Warentest empfiehlt: "Achten Sie auf die Sprache. Wenn es nach Katalog klingt, könnte die Bewertung manipuliert sein."