Für Vielfahrer gibt es bei der Deutschen Bahn verschiedene Varianten der BahnCard. Diese bringen nicht nur auf der Schiene Rabatt, sondern auch auf der Straße – zum Beispiel beim Carsharing: Bahncard-Inhaber können Autos Fahrzeuge zu Vorzugskonditionen mieten. Und haben auch bei Leihfahrrädern preislich die Nase vorn.
Die Fahrzeuge von
DB Carsharing stehen bundesweit in mehr als 130 Städten. Im Gegensatz zu Carsharing-Kunden ohne Bahncard sparen Bahncard-Besitzer beim bundesweiten Tarif 50 Euro Registrierungskosten. Autos aller Komfort- und Größenklassen – vom Smart bis zum Mercedes-Benz Sprinter – gibt es ab 1,90 Euro je Stunde oder 45,60 Euro pro Tag. Dazu kommt noch eine Kraftstoff-Pauschale ab dem ersten Kilometer, die je nach Fahrzeugklasse 16 bis 21 Cent je Kilometer beträgt.
Weiterer Vorteil: Auch bei der Nutzung der Miet-Fahrräder von "
Call a bike" in Berlin, München, Köln, Stuttgart, Hamburg, Frankfurt am Main oder Karlsruhe sowie an etwa 50 ICE-Bahnhöfen in Deutschland sparen Bahncard-Inhaber. Sie können sich zum Preis von 9 Euro registrieren (das kostet normalerweise 12 Euro); davon sind 2,50 Euro Startgutgaben – bei Online-Anmeldung sogar 7,50 Euro.
Den Minuten-Sondertarif für Bahncard-Besitzer hat Call a bike leider abgeschafft; jetzt sparen Bahncard-Inhaber nur noch beim Tagestarif (24 Stunden kosten 9 statt regulär 15 Euro), beim Wochentarif (7 Tage kosten 45 statt 60 Euro) und beim Pauschaltarif. Dieser räumt gegen eine Jahresgebühr von 27 Euro (regulär: 26 Euro) die Möglichkeit ein, die Callbike-Räder in den ersten 30 Minuten jeder Fahrt kostenlos zu nutzen – ideal für kurze Wege. Ab der 31. Minute fallen die normalen Tarife an (Zeittarif mit Abrechnung pro Minute, Tag bzw. Woche).