Sandra Petrowitz
Ein Beitrag von Sandra Petrowitz, 22.01.2012

Fotografie Mit der Kamera ins Wasser

Sonnencreme, Sand, Salz und Wasser – was zu einem Urlaub am Meer zwangslĂ€ufig dazugehört, macht Digitalkameras schwer zu schaffen. Das heißt aber nicht, dass man auf schöne Bilder am und im Wasser verzichten muss. Mit Zubehör lassen sich praktisch alle Kameras wassertauglich machen. Das kostet manchmal nicht mehr als ein paar Euro, erspart aber erstens Ärger und zweitens teure Reparaturen.
Fotografie:Mit der Kamera ins Wasser

Sie wollen auch unter Wasser fotografieren? Es gibt einige möglichkeiten Ihre Kamerea zu schĂŒtzen

Flexible Kunststoff-HĂŒllen fĂŒr Schnorchler

Wer an der WasseroberflĂ€che bleibt, nur schnorcheln und nicht tauchen will, fĂŒr den reichen flexible Kunststoff-HĂŒllen. Die gibt es beispielsweise von Aquapac. Mit Kosten ab etwa 33 Euro fĂŒr eine kompakte Digitalkamera muss man rechnen, HĂŒllen fĂŒr digitale Spiegelreflex-Kameras sind mit etwa 125 Euro schon deutlich teurer. Die Kamera ist von außen bedienbar. Allerdings sollte die HĂŒlle genau passen, vor allem bei Digitalkameras, deren Objektiv beim Zoomen weit ausfĂ€hrt und unter UmstĂ€nden gegen die PlastikhĂŒlle stoßen kann.

Ewa-Marine bietet Ă€hnliche GehĂ€use aus biegsamem Kunststoff an. Die HĂŒllen fĂŒr Kompaktkameras sind laut Hersteller bis 10 Meter wasserdicht – mehr als ausreichend zum Schnorcheln. Ewa-Marine stellt fĂŒr viele verschiedene Kameratypen GehĂ€use her; die Preise liegen zwischen 65 und 250 Euro fĂŒr mehr oder weniger kompakte Digicam-Modelle. GehĂ€use fĂŒr Spiegelreflex-Kameras kosten ab etwa 175 Euro.

Unterwasser-GehĂ€use fĂŒr Taucher

Mit Ausgaben in dieser Höhe muss auch derjenige rechnen, der mit seiner kompakten Digitalen komplett abtauchen will: DafĂŒr gibt es Unterwasser-GehĂ€use aus Kunststoff oder Metall, die bis mindestens 30 oder 40 Meter Tiefe dem Wasserdruck standhalten. Sie sind auf ein Kameramodell abgestimmt und lassen sich nicht mit anderen Modellen verwenden. Der Taucher bedient die Kamera fast wie gewohnt, nur nicht direkt am GerĂ€t selbst, sondern ĂŒber Knöpfe und Tasten am GehĂ€use.
Die GehĂ€use kommen von Kameraproduzenten, aber auch von Drittherstellern wie Seacam oder Subal. Letztere konzentrieren sich hĂ€ufig auf die Fertigung von GehĂ€usen fĂŒr Spiegelreflexkameras, die auch von Profis fĂŒr die Unterwasserfotografie eingesetzt werden. Solche AusrĂŒstungen haben jedoch mit mehreren tausend Euro allein fĂŒr die GehĂ€use ihren Preis. GĂŒnstiger sind Polycarbonat-GehĂ€use, wie sie beispielsweise Canon, Fujifilm, Casio oder Olympus fĂŒr einige ihrer Kameras anbieten. Preis: ab etwa 150 bis 200 Euro.
Wer beim Kamerakauf schon weiß, dass er kĂŒnftig auch mal Bilder beim Schnorcheln oder Tauchen machen will, sollte darauf achten, dass er ein Modell erwirbt, fĂŒr das UnterwassergehĂ€use verfĂŒgbar sind.

Wasserdichte Kameras

Eine Alternative sind wasserdichte Kameras. Zu den bekanntesten Modellen gehören die von Olympus, etwa die mju TG-810 (Preis: ab ca. 220 Euro), die laut Hersteller bis 10 Meter Wassertiefe dicht ist und außerdem ĂŒber ein stoßfestes GehĂ€use verfĂŒgt. Alternativen gibt es beispielsweise von Canon (PowerShot D10, ab ca. 250 Euro) oder Fujifilm (Finepix XP30, ab ca. 130 Euro). In der Vergangenheit hat sich allerdings gezeigt, dass man bei derartigen Kameras meist mit einigen Abstrichen in der BildqualitĂ€t leben muss. Aktuellen Tests zufolge haben die Hersteller nachgebessert. Mit einem langsamen oder wenig zuverlĂ€ssigen Autofokus unter Wasser kĂ€mpfen aber nach wie vor einige Modelle.

Übrigens: Auch wenn die Kamera wasserdicht ist oder wasserdicht verpackt wurde, sollte man sie weder ins Wasser werfen noch mit der Kamera in der Hand ins Wasser springen. Der plötzliche Druckunterschied kann unter UmstĂ€nden dazu fĂŒhren, dass doch Wasser eindringt.

Empfehlenswerte Links

Eine empfehlenswerte Adresse fĂŒr Informationen rund um wasserdicht verpackte Digitalfotografie ist Digideep. Dort gibt es viele Informationen zu Technik und Modellen, aber auch Testberichte und Ratgeber.

Und wer einfach nur staunen möchte, was fotografisch unter Wasser mit viel Erfahrung und viel Geduld möglich ist, dem sei die Internetseite des Unterwasserfotografen David Doubilet ans Herz gelegt...

 

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Sandra Petrowitz mein Name ist Sandra Petrowitz. Als begeisterte Weltenbummlerin kĂŒmmere ich mich bei geldsparen.de vorrangig um die Themen Reisen und MobilitĂ€t.

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