Verlässlichkeit, Kalkulierbarkeit und Pflegeleichtigkeit, das sind die Attribute mit der Spar- und Schatzbriefe beworben werden. Wer sich aber lange binden möchte, sollte die Angebote von Bund oder Bank gut vergleichen.
Bundesschatzbriefe sind nichts für Zocker. Nicht umsonst wirbt die Finanzagentur des Bundes mit einer gemütlichen Schildkröte und nicht mit einem kraftstrotzenden Bullen. In der Rückschau hat sich die Gemütlichkeit aber oft für Anleger unter dem Strich sogar ausgezahlt. Statt spannendem Auf und Ab, geht es mit dem Anlageklassiker langsam aber stetig bergauf.
Allerdings sind die Zinsen derzeit mit geradeinmal 0,5 Prozent im ersten Jahr auf sehr niedrigem Niveau. Selbst im besten Fall sind nach sieben Jahren Haltedauer mickrige 2,14 Jahresrendite versprochen. Jedoch ist dafür das Risiko denkbar gering, denn eine Pleite der Bundesrepublik dürfte trotz hoher Staatsverschuldung in den nächsten Jahren wohl noch nicht anstehen. Allerdings sollten Schatzbriefanleger bei so niedrigen Zinsen die Inflation im Auge behalten, denn ist die höher als die Rendite wird das angelegte Vermögen real immer kleiner. Hier bieten Banken mit Sparbriefen die interessanteren Zinskonditionen.
„Verbriefte“ Sicherheit für Anleger
Wer sein Geld heute anlegt, möchte am liebsten genau wissen, dass er es auch wirklich wiederkriegt und welche Erträge es bis dahin sicher abwirft. Mit zwei Klassikern der Geldanlage - Schatzbriefen des Bundes und Sparbriefen von Banken - ist das im Prinzip problemlos machbar. Wer sein Geld bis zu zehn Jahre festlegt, kann so aus 10.000 Euro mit großer Sicherheit bis zu 15.000 Euro machen. Aber was ist besser: Bund oder Bank?