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Wie es um die Sicherheit steht und was es kostet
 

So sicher ist sie

Gerade für exzessive Internetshopper und Eltern von Halbwüchsigen bietet die Prepaid-Kreditkarte einen entscheidenden Sicherheitsvorteil. Wenn was schief geht - die Karte etwa gestohlen, kopiert oder bis zum letzten Cent ausgereizt wird - es ist immer nur das aufgeladene Geld weg. Das kann zwar auch schmerzen, begrenzt aber die Verluste. Bei speziellen Jugendkarten ist zusätzlich der maximale Aufladebetrag gedeckelt. Bei payango.com gibt es die Kreditkarte für Jugendliche ab zwölf Jahren mit einem Aufladelimit von 500 Euro schon ab 20 Euro Jahresgebühr. Noch mehr gedeckelt ist bei der Schwäbischen Bank die "MyPrePaid"-Karte, die es schon ab sieben Jahren gibt: nur 300 Euro können aufgeladen werden. Dafür ist bei der Karte gleich noch eine Portion Jugendschutz inklusive, denn im Normalfall lässt sie sich zum Beispiel für das Bezahlen in Online-Casinos oder auf Pornowebsites nicht verwenden. Zudem ist die Karte vergleichsweise günstig: Im Jahr werden 10 Euro fällig plus 10 Euro für die Plastikkarte.

So günstig bekommt man sie

Wer eine gute Schufa-Bewertung hat und bisher noch nie Probleme beim Eröffnen von Konten oder dem Abschließen von Handyverträgen hatte, wird derzeit kaum ein günstigeres Angebot finden als das von Wüstenrot. Wer hier ein kostenloses Giro- oder Jugendgirokonto eröffnet, bekommt eine Visa-Prepaid-Karte gleich noch gratis oben drauf. Dafür kosten Bargeldabhebungen am Automaten eigentlich 99 Cent, die ersten zwölf Abhebungen pro Jahr sind jedoch sogar weltweit wieder gratis.

Wer dagegen bei der Schufa kein Unbekannter ist, kann bei der Valovis Bank (ehemals Karstadt-Quelle-Bank) noch immer glücklich werden. Hier kostet das Plastik zwar 19,90 Euro im Jahr, aber dafür gibt es die Karte ohne lästige Nachfragen. Allerdings sollte hier der Gang zum Geldautomaten eine eher seltene Ausnahme bleiben, denn der kostet mindestens 5,50 Euro bzw. drei Prozent des Auszahlungsbetrags.

So teuer kann sie sein

Prepaid-Kartenangebote gibt es auch noch von vielen anderen Anbietern. Aber aufgepasst! Vor dem Kauf sollte man ganz genau das Gebührenverzeichnis studieren und wissen, welche Kosten beim Ersterwerb für das Ausstellen einer Plastikkarte oder den Versand berechnet werden. Die "D-Card" kommt zum Beispiel auf satte 77,77 Euro Jahresgebühr. Zusätzlich werden beim Kauf nochmal 77,77 Euro fällig, wählt man eine Variante mit Hochprägung sind sogar 88,88 bis 99,99 Euro zu bezahlen. Dazu kommen in der Regel nochmal 7,77 Euro für den Versand, zum Teil noch eine Aktivierunsgebühr von fünf Euro und oft auch noch eine auf den erst Blick schnell zu übersehende monatliche Gebühr von drei Euro. Die Abhebung am Geldautomaten kostet unabhängig von der Betragshöhe fünf Euro und pro Einzahlung auf die Karte wird nochmal ein Euro berechnet. Insgesamt also Kosten im ersten Jahr um die 200 Euro für eine Prepaid-Karte, die andere Anbieter sogar kostenlos anbieten.

 
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Prepaid-Kreditkarte
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Leserkommentare

Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
10.12.2010 20:12 Uhr
Goldstern: langsame Gutschrift
Ich habe meine Prepaid-Visa-Karte bei der Postbank wieder zurück gegeben. Wenn man am Mittwochabend Geld auf die Karte umstellt, wird dies erst am folgenden Montag der Karte gutgeschrieben. Trotz Girokonto bei der Postbank. Das dauert zulange. Wenn ich spontan etwas im Internet bestellen möchte, muß eine Gutschrift ähnlich schnell abgeschlossen sein, wie das Aufladen beim Handy.
06.07.2009 09:22 Uhr
Horst Nähring: Kosten!
Wenn ich Geld auf die Karte einzahlen muss, wieso verleihe ich Geld und muss auch noch einen Jahresbeitrag zahlen???
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