Denn nur wer einen aktuellen Virenscanner verwendet, seine Internetverbindung durch eine Firewall überwachen lässt und seine Programme insbesondere den Internetbrowser und das Betriebssystem auf dem aktuellsten Stand hält, ist fast immer auf der sicheren Seite. Denn so erfüllt man in der Regel seine Sorgfaltspflicht.
chipTAN
Damit es erst gar nicht soweit kommt, ersetzen immer mehr Anbieter das iTAN-Verfahren durch ausgefeiltere Sicherheitskonzepte. "Wer Online-Banking macht, sollte unbedingt auf die neuen Verfahren wie chipTAN umsteigen", rät auch Prof. Dieter Kempf,
mtAN
Kein extra Gerät benötigt dagegen etwa das mobile TAN Verfahren (mTAN), das immer mehr Banken anbieten. Nach Eingabe der Überweisung am PC, generiert die Bank eine TAN und schickt diese per SMS an das Handy des Kunden. Die Kurzmitteilung enthält auch Betrag und Ziel der Transaktion. Da diese TAN nur genau für diese eine Aktion und auch nur für kurze Zeit gültig ist, gilt das Verfahren als sehr sicher. „Da zwei verschiedene Kommunikationskanäle genutzt werden, kommen Kriminelle an die mTAN erstmal überhaupt nicht dran“, sagt auch Kerstin Altendorf vom Bankenverband. Allerdings sollten kostenbewusste Kunden ganz genau auf das Kleingedruckte achten, denn manche Banken verlangen für jede SMS Gebühren, bei vielen ist der Service dagegen kostenlos.