Kreditkarten
Rentable Rabattkarten?
16.08.2010
Von Florian Junker
Beim Bezahlen Punkte, Meilen oder sogar Bargeld sammeln und damit sparen - das ist das Versprechen einiger Kreditkartenanbieter. Geldsparen erklärt, wann die Rabattkarten wirklich etwas bringen und wann man ohne Bonusprogramme günstiger fährt.
Plastikgeld ist praktisch und glaubt man der Werbung, kann allein durch seinen Einsatz auch noch kräftig gespart werden. Bis zu 2,2 Prozent Rabatt sind tatsächlich drin! Wer allerdings wirklich Kosten senken will, muss zunächst die Bedingungen für die Preisnachlässe genau studieren:
Die Irrtümer
Lassen Sie sich nicht von hohen Prozentzahlen blenden, denn oft gibt es die versprochen Rabatte nur bei ganz speziellen Partnern. Wer sich öfter ein Auto leiht, kann etwa mit einer Kreditkarte der Volkswagen Bank oder von Andasa bis zu 20 Prozent sparen. Allerdings gilt das nur bei Europcar bzw. bei Sixt oder Alamo. Bei oft angebotenen Rabatten auf Urlaubsreisen, die über einen ganz bestimmten Reisevermittler gebucht werden sollen, raten wir generell eher zum Preisvergleich im Internet. Das spart meist mehr als die häufig beworbenen fünf Prozent.
Sie sind ein echter Autobahn-Vielfahrer und hoffen, beim Bezahlen mit einer Plastikkarte der Santander Consumer Bank und der Volkswagen Bank in der Tankstelle Geld zu sparen? Dann sollten Sie wissen, dass dafür ein ganz regelmäßiger Einsatz gefordert ist. Bei jedem Gang zur Tankstellenkasse gibt es zwar ein Prozent zurück. Um allerdings die Jahresgebühr von 20 Euro einzufahren, sind stolze 2.000 Euro Jahresumsatz nötig.
Leichter geht es da bei der Targobank Pluspunkt-Karte, denn hier kostet das Plastikgeld zwar 25 Euro im Jahr, dafür gibt es aber auf alle Einkäufe auch außerhalb von Tankstellen ein Prozent. Setzt man insgesamt mehr als 2.500 Euro im Jahr um, winken sogar nochmal ein Prozent am Jahresende zusätzlich.
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