Deutliches Fazit
„Erste Wahl ist die Plattform Smava“, urteilte die Stiftung Warentest über die beiden Onlinekreditplattformen. Gerade in Sachen Gebühren kann man sich dem nur anschließen, denn bei Auxmoney müssen Kreditsuchende relativ viel bezahlen, egal ob wirklich ein Kredit vermittelt wird oder nicht. 9,95 Euro für jedes veröffentlichte Kreditangebot, 9,95 Euro für die drei Monate gültige Schufa-Auskunft, 9,95 Euro für den Identitätsnachweis usw. Zusätzlich werden bei erfolgreicher Kreditvergabe mindestens 2,95 Prozent der Gesamtsumme fällig und zusätzlich 17 Euro im Jahr für Kontoauszüge. Aber auch Konkurrent Smava ist nicht umsonst, denn hier ist zwar Schufa und Postident inklusive, aber dafür zahlt der Schuldner auch hier 2,5 bis 3 Prozent der Kreditsumme (jedoch mindestens 40 Euro) an den Vermittler. Allerdings werden diese Kosten auch nur bei einer erfolgreichen Kreditvergabe fällig.
Gläubiger haben es dagegen leichter, denn hier halten sich die Anbieter mit Gebühren zurück. Smava verlangt 1,35 Prozent der gebotenen Kreditsumme und Auxmoney begnügt sich sogar ein Prozent. Insgesamt scheint das Konzept bei Smava für Gläubiger weniger riskant, denn wenigstens die Kreditsumme (ohne entfallende Zinszahlungen) ist über ein Solidarsystem abgesichert. Das schmälert zwar die Rendite von allen etwas, lässt aber alle wahrscheinlich besser schlafen. Bei Auxmoney trägt man dagegen das Risiko allein, dafür wandern die Zinsen auch nahezu ungeschmälert in die eigenen Tasche.
Kredite
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