Umstieg gleich Aufstieg?
Wann lohnt sich also der Umstieg zu einer neuen Bank? Das kommt ganz darauf an, was genau geboten wird und zwar nachhaltig. Geschenke sollten dabei nur ein Appetithappen sein, denn langfristig können schlechte Bedingungen viel teurer werden als die einmalig ausgezahlte Prämie. Interessierte Wechsler können die Konditionen individuell berechnen lassen. Das geht am einfachsten mit unserem Girokonto-Vergleichsrechner. Bietet ein Top-Anbieter dann noch zusätzlich einen Wechselbonus an, ist das natürlich nicht von Nachteil.
Wechsel-Tipps
Ein Angebot konnte Sie überzeugen, Ihre alte Bankbeziehung zu lösen? Kündigen Sie trotzdem nicht sofort Ihr Konto, sondern eröffnen Sie erst das neue. Es lohnt sich zweigleisig zu fahren, denn es kann einige Wochen dauern, bis Sie alles Nötige, von EC-Karte bis Onlinebanking-Unterlagen, in der Hand halten. Erst dann sollten Sie ihr Gehalt auf das neue Konto überweisen lassen. Danach kündigen Sie bei der alten Bank alle Daueraufträge und richten sie bei der neuen endgültig ein.
Schwieriger ist es in der Regel, einen Überblick über die laufenden „Einzugsermächtigungen“ zu bekommen. Durchforsten Sie danach Ihre alten Kontoauszüge und teilen Sie zum Beispiel Ihrem Energieversorger oder Telefonanbieter die neue Verbindung mit. Damit sparen Sie in Zukunft oft auch noch Geld, denn ein Kontowechsel ist eine günstige Gelegenheit, finanzielles Wirrwarr zu beseitigen und kräftig auszumisten. Denn so tauchen zuweilen Fitnessstudio-Mitgliedschaften oder Zeitschriftenabonnements auf, die ungenutzt mitgelaufen sind. Zeit für einen Wechsel!