Nur mit einem hohen monatlichem Geldeingang sind manche Girokonten wirklich kostenlos. Geldsparen zeigt, wie Sie mit zwei verschiedenen Girokonten auch ohne hohes Nettoeinkommen gleich zwei nahezu kostenlos führen...
Banken wollen Gewinne machen und das ist auch ihr gutes Recht. Wenn allerdings für einen Standardservice wie das Girokonto, die EC-Karten-Benutzung oder eine einfache Kreditkarte hohe Gebühren fällig werden, sollte man sich als Kunde fragen, ob das wirklich sein muss. Denn gerade die Konkurrenz aus dem Internet ist oft viel günstiger und bietet teilweise sogar mehr Leistungen.
Welches Angebot für Sie individuell am reizvollsten ist, können Sie blitzschnell mit dem Geldsparen-Girokontenrechner herausfinden:
Allerdings setzen viele Angebote auf einen monatlichen Geldeingang von bis zu 2.000 Euro, damit die Kontoführung wirklich kostenlos ist. Liegt man darunter, kann ein Topangebot zur Kostenfalle werden. So verlangen manche Institute dann plötzlich saftige monatliche Gebühren. Das ansonsten eher günstige DAB Platin Girokonto kostet etwa stolze 96 Euro im Jahr, wenn nicht Monat für Monat 2.000 Euro eingehen. Sollten Sie nicht über das nötige Nettoeinkommen verfügen oder Ihr Gehalt lieber auf ein anderes Konto überweisen lassen wollen, können Sie mit ein paar geschickten Daueraufträgen trotzdem in den Genuss der günstigsten Konditionen kommen.
Zwei Konten günstiger als eins
Denn in der Regel ist es dafür nur wichtig, dass einmal im Monat der geforderte Betrag eingeht. Was danach damit geschieht, das Geld zum Beispiel sofort wieder per Dauerauftrag zurück gebucht wird, ist Ihre Sache. Dazu benötigen Sie nur ein zweites Konto. In unserem Vergleich finden sich einige Angebote, die zwar vielleicht nicht insgesamt die besten Konditionen für Sie bieten, aber gebührenfrei sind und gute Zinssätze haben. Für den nachfolgenden Zweck ist es dabei egal, wie viel das Abheben am Geldautomaten kostet oder ob die Kreditkarte kostenlos ist oder nicht, denn dieses Konto wird nur als Durchlaufstation genutzt. Es ist einzig und allein dafür da, einmal im Monat den nötigen Betrag auf das Wunschkonto zu überweisen. Am sinnvollsten geschieht das ganz automatisch per Dauerauftrag. Um allerdings möglichst effektiv zu sein, erfordert der kleine Kniff ein paar Vorüberlegungen.