Der Gang zum Bankterminal ist nicht mehr nötig, vielmehr ermöglicht ein neuer Internetservice die bequeme Handhabe vom heimischen PC aus. Die Höhe der Überweisung ist jedoch begrenzt.
Das Geldaufladen per Onlinetransfer setzt voraus, dass der Kartenbesitzer erstens bereits Onlinebanking betreibt, zweitens die eigene Bank das Giropay-Verfahren anbietet und dritttens der Computer über einen externen Chipkartenleser oder über eine integrierte Lesemöglichkeit für Smartcards verfügt.
Das Aufladen ist ganz einfach: Der Kartenbesitzer surft zur Internetseite
www.geldkarte-laden.de, schiebt seine Geldkarte in das Lesegerät oder in den Computer und tippt die Bankleitzahl seines Geldinstituts ein. Ist alles korrekt eingegeben, öffnet sich die Onlinebankingmaske seiner Bank. Anschließend wird ähnlich wie bei einem normalen Überweisungsvorgang der gewünschte Geldbetrag auf die angezeigte Karte transferiert. Dazu ist eine Transaktionsnummer aus der TAN-Liste notwendig. Die Höhe der Aufladung ist auf 200 Euro begrenzt.
Alle Giro-Karten und viele Firmen-Kundenkarten bieten inzwischen Geldkartenfunktion an. Zum Aufladen dient der kleine goldene Chip auf der Karte. In der Regel kostet Geldaufladen keine Gebühr. Falls die eigene Bank jedoch generell Gebühren für Onlinetransaktionen erhebt, so fallen diese auch beim Geldtransfer auf den Chip an.
Tipp: Bei der Suche nach einem Girokonto ohne Transfergebühren hilft unser Girokonten-Rechner.