Trick für ein günstiges Gewissen
Die meisten ethischen Banken pflegen eine sehr offene Informationspolitik. Über ausführliche Geschäftsberichte oder Listen der finanzierten Projekte wird dokumentiert, dass auch wirklich das Kundengeld für die vorher versprochenen Dinge eingesetzt wird. Insgesamt kann man bei den etablierten Anbietern auch davon ausgehen, dass gemacht wird, was in den Ethikrichtlinien versprochen wurde. Je dünner die Informationen sind, desto wahrscheinlicher ist allerdings auch eine schwammige Interpretation der auferlegten Regeln. Insbesondere in diesem Fall könnte eine andere Strategie moralisch und finanziell viel effektiver sein.
Wer sein Konto bei einem "normalen" Topanbieter aus unserem Vergleich führt, hat über das Jahr gesehen rund 50 bis über 100 Euro mehr Geld zur Verfügung. Damit könnten Sie gemeinnützige Projekte direkt unterstützen. Und wer vor der eigenen Haustür spendet, kann sich dabei noch zusätzlich selbst von der Sinnhaftigkeit seiner Investitionen überzeugen. Außerdem: Die Quittung kann in der Regel auch beim Finanzamt geltend gemacht werden und man spart so sogar noch Steuern.
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