Ein Durchschnittskunde kommt in unserem Girorechner zwar zum Beispiel bei der Ordensbank, die ihre Geschäfte und Missionsprojekte im Sinne des Franziskanerordens betreibt, auf stolze 122 Euro im Jahr Gesamtausgaben. Allerdings würde er für einen vergleichbaren Service inklusive Kredit- und EC-Karten und Zinsen beim klassichen Anbieter Deutsche Bank mit einem Aktivkonto sogar zehn Euro mehr im Jahr bezahlen. Geht man zur KD-Bank, der protestantisch-evangelischen Konkurrenz, wird es sogar nochmal deutlich günstiger, denn hier zahlt Max Mustermann nur noch knapp 47 Euro pro Jahr.
Nicht immer gut
Noch günstiger war in der Vergangenheit das gebührenfreie Angebot der Noa-Bank, die auch mit Tagesgeldkonten im Zinstopbereich warb. Seit Ende Juni geht bei der angeblich sozial-ökologisch ausgerichteten Bank allerdings erstmal nichts mehr. Denn die Aufsichtsbehörden untersagten der Noa-Bank weitere Kundengelder anzunehmen, da anscheinend zu wenig Eigenkapital in der Bank vorhanden war. Schon vorher geriet das Institut in die Kritik, da große Teile der Kundenanlagen in ganz "normale" Investments gesteckt wurden, weil es angeblich wegen des großen Erfolges nicht ausreichend "ethisch-ökologische" Investitionsmöglichkeiten gab. Worauf müssen Kunden achten, damit Ihr Geld auch wirklich für das "Gute" arbeitet?