Mit dem sogenannten „BaumSparVertrag“ von Forest Finance können Anleger ab einer monatlichen Sparrate von 33 Euro oder jährlich 360 Euro auf die Holzgewinnung setzen. Zwölf Bäume werden dafür im Jahr gepflanzt. In 25 Jahren soll dann der Gewinn aus deren Wachstum auf dem Konto landen. Laut Forest Finance sind sieben Prozent Jahresrendite realistisch. Noch günstiger geht es mit dem „GeschenkBaum“ des gleichen Anbieters. Für 60 Euro erwirbt man einen Baum in Panama und der Beschenkte kann sich in einem Viertel Jahrhundert nochmal freuen: Laut Anbieterprognose bekommt er dann das Geld mit vier Prozent Jahresrendite also rund 160 Euro ausbezahlt.
Wer etwas mehr auf der hohen Kante hat, kann auch in größerem Stil in Holz investieren. Über Beteiligungen und Waldfonds bieten sich den Anlegern immer mehr Möglichkeiten. Zum Beispiel mit der Schweizer Firma Sharewood, die sich auf brasilianische Edelholzplantagen spezialisiert hat. Ab einer Mindestsumme von etwas über 2.000 Euro lässt sich hier in Teakbäume investieren. Steigt der Preis für das Holz bis zum Jahr 2028 nur um 2,5 Prozent per annum, sei laut Sharewood ein Jahresrendite von über 9 Prozent zu erzielen.
Die Mindestanlagesumme liegt bei anderen Anbietern oft bei mehreren tausend Euro und erfordert damit einen hohen Vertrauensvorschuss - gerade bei Laufzeiten deutlich über zehn Jahren. Lassen Sie sich deshalb genau darüber informieren, welche Sicherheiten Ihrem Investment gegenüberstehen. Werden Sie wirklich Eigentümer eines bestimmten Baums oder sogar eines Stück Bodens? Was geschieht mit Ihrem Investment im Falle einer Insolvenz? Gibt es Versicherungen bei einem Feuer, Schädlingsbefall oder Diebstahl? Außerdem sollten Sie spätestens in dieser Größenordnungen mehrere Angebote einholen und die Preise vergleichen. Denn auch bei grünen Investments gibt es günstige und teure Anbieter - teilweise mit bis zu 100 Prozent Preisunterschied für den Kubikmeter Edelholz und hohen Verwaltungsgebühren. Sind diese Fragen allerdings zu Ihrer Zufriedenheit geklärt, gibt es sicher schlechtere Wachstumsmöglichkeiten für Ihr Kapital. Wie bei allen chancenreichen Investitionen gilt aber auch bei Holz: Wer hohe Rendite erzielen möchte, muss auch mehr Risiko eingehen. Kurz gesagt, es empfiehlt sich sicher nicht, seine komplette Altersvorsorge aus Holz zu zimmern. Aber es kann durchaus eine echte Bereicherung für Geldanleger sein, einen Teil ihres Vermögens im Wald wachsen zu lassen.