Investitionen in Holz haben aber neben finanziellen Chancen auch noch einen ganz eigenen Charme. Denn sie bieten die Möglichkeit, in ökologisch nachhaltige Projekte zu investieren. Wer sein Geld auf diese Weise allerdings wirklich für den Klimaschutz arbeiten lassen möchte, sollte auf eine sogenannte "FSC-Zertifizierung" des Angebots achten. Die Non-Profit-Organisation überprüft, ob ökologische und soziale Standards eigenhalten werden. Auch wenn es Kritik am FSC gibt, steht der WWF (World Wide Fund For Nature) hinter dem Projekt und erklärt: "Von allen existierenden Wald-Siegeln ist FSC das anspruchsvollste, das man zurzeit international finden kann." Auch finanziell kann ein FSC-Zertifikat von Vorteil sein, denn Holz mit diesem Siegel erzielt heute schon oft bessere Preise und das dürfte in Zukunft wohl noch wichtiger werden.
Aber aufgepasst: Zertfizierte ökologische Anbieter versehen ihre Produkte mit einer FSC-Nummer. Leider heißt das aber nicht, dass alle Produkte eines Anbieters bereits das FSC-Siegel verdient haben. Für viele Produkte sind die Zertifikate nur "angestrebt", deshalb lohnt es sich
diese Angabe bei FSC für das einzelne Produkt zu überprüfen. Auch weil manche Anbieter mit einem FSC-Siegel werben ohne aktuell eines zu besitzen, schadet die individuelle Kontrolle nicht. Natürlich gibt es auch ohne FSC-Siegel ökologisch sinnvolle Projekt, hier müssen Sie aber umso mehr dem Anbieter vertrauen.