
Geldanlage
Kinder-Konten-Köder
Schufa und Co.
Datensammler durchschauen
Wohn-Riester
Staatlicher Bauzuschuss
Staatlicher Kinderbaubonus
Ob sich Kinder positiv für die Baufinanzierung auswirken, hängt nicht zuletzt auch vom Wohnort ab. Manche Bundesländer und teilweise auch einzelne Kommunen bieten Familien zusätzliche Förderungen für den Aufbau von Immobilienbesitz an. Ein Blick auf baufoerderer.de oder die "Geld vom Bürgermeister"-Datenbank (fast 800 Förderprogrammen einzelner Kommunen), kann Extrageld sparen. Wer zum Beispiel Bauplätze der Stadt Heilbronn erwirbt, bekommt als junge Familie 8.000 Euro Grundöfrderung und für jedes im Haushalt lebende Kind nochmal 5.000 Euro Zuschuss. Oder etwa in Göttingen gibt es für Familien mit drei Sprößlingen günstiges Baugeld ab 0,5 Prozent Zinsen und beim Kauf von städtischen Grundstücken 10 Prozent Rabatt pro Kind. Auch der sogenannte Wohnriester rechnet sich ganz besonders gut für Familien und jedes Kind macht die staatlich geförderte Betonrente rentabler.
Kirchliche Hilfe
Neben staatlichen Förderprogrammen gibt es auch mehrere Angebote der großen Kirchen. So vergeben manche katholischen Bistümer etwa kleinere zinslose Darlehen oder einige evangelische Kirchengemeinden besonders günstige Erbpachtgrundstücke. Vorraussetzung ist dabei in erster Linie nicht die Zugehörigkeit zur jeweiligen Konfession, sondern die Zugehörigkeit von Kindern zum Haushalt. Zum Beispiel können kinderreiche Familien so in Paderborn bis zu 17.500 Euro ohne Zinsen geliehen bekommen. Oder in Speyer können Kinder den Erbbauzins auf Kirchengrundstücken, der sonst bei vier Prozent liegt, deutlich reduzieren. Ab fünf Kindern liegt die jährliche Pacht sogar bei Null. Aber auch weltliche Institution honorieren Kinder.
Konditionsverbesserung
Die Hannoversche Leben bietet zum Beispiel eine „Familienhypothek“ an und
belohnt jedes Kind mit rund 0,25 Prozentpunkten Zinsersparnis. Allerdings nur für maximal 75.000 Euro auf fünf Jahre so lange das Kleine unter 18 ist. Im besten Fall sind das so aber immerhin fast 940 Euro Zinsersparnis pro Kind. Setzt eine Familie mit zwei Kindern das gesparte Geld für Sondertilgungen ein, kann sie sogar bis zu 3.000 Euro durch Zinseszinseffekte sparen. Natürlich macht das noch keinen zu hohen Zins gut und die Hannoversche Leben gehört derzeit mit 3,67 Prozent nicht gerade zu den günstigsten Anbieter. Bei einem auf zehn Jahre festgeschriebenen Zinssatz ermittelte das Finanzportal biallo.de einen Durchschnitt aus 152 Angeboten von 3,23 Prozent.
Wie der Geldsparen-Baugeldrechner zeigt, ist das Angebot der Hannoverschen derzeit im Konkurrenzvergleich ab zwei Kindern interessant, aber nicht unschlagbar: