
Zusätzlich wurde unter der Mobilfunk-Kurzrufnummer 22988 eine Jugendschutz-Hotline geschaltet. Dort gibt es, ebenso wie auf www.jugend-und-handy.de, Informationen zu Jugendschutz und Kosten der Mobilfunknutzung.
In einem Glossar werden Eltern und Jugendliche über Begriffe wie Cyberbullying (Schikane per Handy und Internet) oder SMS (Kurznachrichten) aufgeklärt. Ebenso wichtig: Die Warnung vor Werbefallen und unerwünschter Kontaktaufnahme von Fremden. Die an dem Projekt beteiligten Mobilfunkunternehmen Debitel, E-Plus, Mobilcom, Talkline, T-Mobile, O2 und Vodafone geben Eltern zudem die Möglichkeit, eine Handy-Internet-Sperre für ihre Kinder einzurichten.
Sofern sich die Eltern nicht ohnehin für einen Prepaid-Tarif entschieden haben, können sie zudem bei einigen Mobilfunkanbietern einen monatlichen Höchstumsatz bestimmen. Der Vorteil: Wenn die Kinder ab einem bestimmten Tag des Monats nicht mehr telefonieren können, entwickeln sie ein Bewusstsein dafür, dass Telefonieren Geld kostet und nicht immer selbstverständlich ist.