Tricks zur Empfangsverbesserung
Störquellen beseitigen
Mikrowellen, tragbare Telefone, alte Elektrogeräte, Babyphone, Lautsprecher - grundsätzlich sind alle Dinge, die elektromagnetische Felder ausstrahlen, auch mögliche Störquellen für den Funkempfang. Je weniger davon in der Nähe Ihres Handys/Surfsticks sind, desto besser - und je mehr sie davon abschalten, desto gesünder ist auch Ihre Elektrosmogbilanz, Ihr Stromverbrauch und die Qualität des Empfangs. Trotzdem müssen Sie nicht alles ausmachen oder umräumen, nur um auch zu Hause mit dem Handy telefonieren zu können. Dabei hilft der nächste Trick...
Der Freisprecher-Trick
Wenn Ihr Handy „Bluetooth“ unterstützt, haben Sie eine ganz elegante Möglichkeit: Ab rund 15 Euro gibt es „Headsets“ (Kopfhörer mit Sprechfunktion), die sich über eine Kurzdistanz kabellos mit Ihrem Mobiltelefon verbinden. Das heißt, das Handy könnte zum Beispiel direkt am Fenster im Wohnzimmer liegen, während Sie in der Küche per Bluetooth-Freisprecheinrichtung telefonieren. Ähnlich, wenn auch nicht ganz so elegant, kann ein USB-Verlängerungskabel bei einem USB-Surfstick helfen, das Gerät und damit die eingebaute Antenne in eine möglichst günstige Position – zum Beispiel auf einem Regal - zu bringen.
Die teure und die günstige Lösung
Sogenannte „Handy-Repeater“, die sich oft in Internetauktionen finden, sind meist entweder billig und wirkungslos oder mehrerer hundert Euro teuer und lohnen sich nur für größere Firmen. Alternativ können Antennen aus dem Autobereich (ab 20 Euro) eine spürbare Verbesserung bringen, gerade wenn Ihr Handy über einen externen Antennenanschluss verfügt – dies ist vor allem bei etwas älteren Geräten der Fall. Da war alles noch ganz einfach: die Antenne wird einfach per Kabel und Stecker eingestöpselt. Heute ist das leider oft schwieriger.
Denn neuere Handys verfügen eher selten über den günstigen Antennenanschluss zum direkten Einstecken. Die angebotenen Alternativen zum Anschnallen und Aufkleben, die dann die Leistung per Induktion verbessern sollen, können zwar etwas bringen, aber machen Sie sich da besser nicht zu große Hoffnungen. Eine ganz einfache und vergleichsweise günstige Alternative für Handynutzer ist dann die Einrichtung einer Rufumleitung. Die lässt sich meist leicht im Handymenü einstellen und ab da werden einfach alle Anrufe an eine gewünschte Nummer - zum Beispiel Ihre Festnetznummer daheim – weitergeleitet und die Gebühren halten sich dafür im Inland auch in Grenzen. Am besten rufen Sie den Anrufer einfach umgehend vom Festnetz aus zurück, das ist in aller Regel am kostenschonendsten.
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