GPRS (General Packet Radio Service) beschleunigt die mageren Übertragungsraten in den deutschen GSM-Mobilfunknetzen (Global System for Mobile Communications). GPRS überträgt Daten als Pakete und bündelt die Datenkanäle. Theoretisch sind Übertragungsgeschwindigkeiten von 171,2 kBit/s möglich, die Mobilfunkbetreiber beschränken die Geschwindigkeit jedoch auf 53,6 kBit/s im Download und 26,8 kBit/s im Upload. Das entspricht etwa ISDN-Geschwindigkeit.
EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) ist eine Technik zur Erhöhung der Datenrate in GMS-Mobilfunknetzen. Die Übertragungsraten liegen bei rund 200 kbit/s (Download) und 110 kbit/s (Upload), also bei etwa der dreifachen ISDN-Geschwindigkeit.
UMTS (Universal Mobile Telecommu-nications System) steht für den Mobilfunk-standard der dritten Generation und bietet Übertragungsraten von 384 kBit/s, was etwa der sechsfachen ISDN-Geschwindigkeit entspricht. Richtig schnell wurde UMTS aber erst durch HSDPA und HSUPA.
HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) wird auch als UMTS-Broadband vermarktet und erlaubt in Deutschland Übertragungsraten von bis zu 7,2 MBit/s im Download, was schneller ist als DSL 6.000.
HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) erhöht die Übertragunsraten im Upload-Bereich auf bis zu 5,8 MBit/s.