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Zahnpflege

Die richtige Zahnbürste

21.07.2011
Von Anja Lang
Zahnpflege ist das A und O um seine Zähne auf Dauer gesund und schön zu erhalten. Viele aber schaffen es trotz Putzen nicht, ihre Zähne auch wirklich sauber zu bekommen. Andere wiederum schaden Schmelz und Zahnfleisch durch zu häufiges und exzessives Putzen mit scharfen Pasten. Worauf es bei der Zahnreinigung ankommt.
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Die Qual der Wahl

„Morgens, mittags, nach dem Essen Zähneputzen nicht vergessen.“ Das wäre ideal, schafft man aber nicht immer. Doch zumindest zweimal täglich, morgens und abends, sollten Zähne und Zahnfleisch gründlich von Speiseresten und Plaque befreit werden, damit es nicht zu Karies und Zahnfleischentzündungen kommt.

Idealerweise sollte man dazu eine Zahnbürste mit kurzem Bürstenkopf verwenden, mit der man alle Zähne im Mund gut erreichen kann. Die Borsten sollten abgerundet und mittelhart bis weich sein. Denn zu harte Borsten können Schmelz und Zahnfleisch reizen, zu weiche schaffen es oft nicht die Plaque optimal zu entfernen. Aus hygienischen Gründen sollte man beim Kauf auf Kunststoffborsten achten, Naturborsten sind weniger gut geeignet. Auch sollte die Bürste nach sechs bis acht Wochen gewechselt werden. Spätestens wenn sich die Borsten nach außen biegen, gehört die Bürste nicht mehr in den Mund, sondern in den Mülleimer.
 
Die richtige Technik

Viele Menschen putzen zwar täglich, reinigen die Zähne aber trotzdem nur mangelhaft. Schuld daran ist oft die falsche Putztechnik. Viele wischen und schrubben mit der Handzahnbürste einfach nur über die Flächen. Das schadet Schmelz und Zahnfleisch. Außerdem wird der Zahnbelag eher verteilt, als entfernt und schwer zugänglichen Stellen oft gar nicht erreicht.

Als ideale Putztechnik von vielen Zahnärzten empfohlen, wird die modifizierte Basstechnik, auch Rüttel-Roll-Technik genannt. Dabei setzt man die Zahnbürste im 45-Grad-Winkel im Übergang von Zahnfleischrand zu Zahnhals auf und rüttelt sanft hin und her, um die Plaque zu lösen. Anschließend wischt man von rot (Zahnfleisch) nach weiß (Zahn) aus. Man beginnt ganz hinten am oberen Kiefer und arbeitet sich langsam bis zur anderen Seite vor. Dann geht es an der Rückseite des Oberkiefers wieder zurück. Anschließend ist der Unterkiefer dran.
 
Diese Putztechnik ist etwas gewöhnungsbedürftig aber durchaus effektiv, da die Borsten durch den verkleinerten Winkel auch zum Teil in die Zahnzwischenräume gelangen. Wichtig ist nicht zu viel Druck anzuwenden. Mehr als hundert Gramm sollten es nicht sein. Das ist erstaunlich wenig und kann man gut selbst mit einem Fingerdruck auf die Küchenwaage ausprobieren. Zum Putzen kann man normale Zahnpasta verwenden. Sie sollte möglichst Fluorid enthalten, das härtet den Zahnschmelz. Vorsichtig sein sollte man allerdings bei aufhellenden- oder auch Raucherzahncremes. Sie enthalten oft Schmirgelstoffe, die dem Zahnschmelz zusetzen können. Diese sollten nicht zu oft angewendet werden.
 
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