Insgesamt 37 Schnupfenmittel fielen im Test komplett durch: 33 erhielten das Etikett „mangelhaft“, vier wurden sogar mit „ungenügend" bewertet. Der Grund: Sie enthalten den Konservierungsstoff Benzalkoniumchlorid, der auch in Reinigungsmitteln wie Sagrotan verwendet wird. Er kann die Nasenschleimhaut zum Teil bleibend schädigen. Leider fand sich dieser Stoff auch in Schnupfenmitteln, die speziell für Kleinkinder und Säuglinge gedacht sind, wie den Otriven Schnupfen 0,025 % Nasentropfen Säuglinge oder der Olynth Schnupfen Lösung 0,025 % für Säuglinge und Kleinkinder.
Die vier Schlusslichter im Test enthielten, neben diesem Konservierungsstoff noch weitere problematische Hilfsstoffe: Für das Schnupfen Endrine Spray 0,1 %, das Wick Sinex Avera Nasenspray und das Wick Sinex Schnupfenspray Dosiersystem hagelte es deshalb von den Testern ein „ungenügend“. Ebenso erging es den Rhinopront Kombi Tabletten der Firma Mc Neil. Die Tester entdeckten hier zum einen überflüssige Wirkstoffe, außerdem bemängelten sie, dass bei Schnupfenmitteln, die als Tabletten geschluckt werden, eine Reihe an unerwünschten Nebenwirkungen auftreten können.