Checkliste: Was ist drin?
Wer wissen möchte, woraus ein Produkt besteht, muss auf die INCI schauen. Daraus schlau zu werden ist aber gar nicht so einfach, denn die wenigsten Hersteller veröffentlichen die Bezeichnungen auf deutsch. Hilfe bei Übersetzung und Interpretation der INCI gibt es im Internet: Auf codecheck.de werden die einzelnen Inhaltsstoffe des jeweiligen Produkts aufgeführt und bewertet. So erkennt man auf einen Blick, ob ein Produkt problematisch ist oder nicht. Hier ein kleiner Überblick, worin sich Naturkosmetik und konventionelle Kosmetik unterscheiden:
Basisstoffe
Naturkosmetik basiert auf Fettstoffen und Ölen, weit verbreitet sind beispielsweise Jojobaöl und Sheabutter. Sie versorgen die Haut mit Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren. Bei konventioneller Kosmetik werden die höherwertigen Öle oft durch Mineralölprodukte ersetzt, etwa Paraffine und Silikone. Sie bilden einen Film auf der Haut und verhindern so die Eigenregeneration.
Hilfsstoffe
Um Fette und Wasser zu verbinden, sind Emulgatoren notwendig. In der Naturkosmetik kommen beispielsweise Glycerin-Fettsäure-Verbindungen oder pflanzliches Lecithin zum Einsatz. Billiger sind künstliche Emulgatoren. In konventionellen Kosmetikprodukten findet man oft Polyethylenglycole (alles, was mit „PEG“ anfängt). Sie machen die Haut weich, aber auch durchlässig. So können Schadstoffe wie Konservierungsmittel oder Duftstoffe in die Haut eindringen. Auch in Naturkosmetik findet man natürliche oder naturidentische Konservierungsstoffe. Einige Hersteller verzichten aber auch ganz darauf. In konventioneller Kosmetik sind auch aggressive Formaldehydabspalter und Parabene enthalten, einige stehen unter Verdacht, Krebs und Allergien zu fördern.
Wirkstoffe
Naturkosmetik nutzt Öle, Wachse und Pflanzenauszüge. Konventionelle Kosmetik setzt überwiegend auf synthetische Wirkstoffe.
Naturkosmetik
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