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Wie Sie die Motten loswerden
 

Alle Vorsichtsmaßnahmen helfen allerdings nicht, wenn die Motten schon da sind. Dann gibt es nur eins: Ausmisten. Alle Lebensmittel müssen genau kontrolliert und gegebenenfalls weggeworfen werden. Im Extremfall ist man danach seine gesamten Vorräte los. Ob Nudeln, Grieß, Rosinen, Tee, Erbsen oder Haferflocken - Motten finden überall ihr Plätzchen. Ist unklar, ob ein Produkt befallen ist, legt man es zur Sicherheit für eine Woche in die Gefriertruhe. Minus 18 Grad machen auch Eiern und Larven den Garaus. Brotkästen, Schränke und Regale sollte man gründlich mit heißem Essigwasser auswischen und die Ritzen danach am besten trocken föhnen. Um sicherzugehen, wiederholt man diese Grundreinigung im Abstand von zwei Wochen.

Um eine gründliche Reinigungsaktion kommt man auch bei Kleidermotten nicht herum. Alles, was die Mottenlarven so sehr zerstört haben, dass eine Rettung unmöglich ist, kommt in einer Plastiktüte auf den Müll. Ansonsten muss alles von Motten befreit werden. Also: waschen, absaugen oder ausklopfen. Textilien, die nicht waschbar sind, kann man mit Kälte- oder Wärmebehandlungen retten. Eine Stunde bei 50 bis 60 Grad im Umluftherd tötet die Larven ab. Wem das zu riskant ist, der kann die Tiefkühlmethode versuchen.

Insektizide und Pheromone

Beim Einsatz von chemischen Mitteln sollte man Vorsicht walten lassen. Sie sind sehr langlebig und können, etwa über die Raumluft, problematisch für empfindliche Menschen aber auch Haustiere werden. Ein natürliches Insektizid ist Neem-Extrakt (bzw. Niem-Extrakt). Stark verdünnt wird Neemöl auf die Kleidung aufgesprüht und sorgt dort dafür, dass die Larven nicht weiter fressen und infolgedessen aussterben. Neem kann auch zur Abschreckung angewendet werden.

Pheromon-Klebefallen sind zur Mottenbekämpfung weniger geeignet. Sie ziehen nämlich nur die Männchen an, während die Weibchen weiter ihre Eier ablegen können. Sinnvoll sind die Fallen aber, um Motten zu lokalisieren und zu kontrollieren.
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Mottenalarm
Seite 2: Wie Sie die Motten loswerden
Isabell Noé   03.02.2010

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