
In Zukunft wird das voraussichtlich auch noch in weiteren qualifizierten ambulanten PET/CT-Einrichtungen der Fall sein. "Momentan werden diesbezüglich Abschlussgespräche mit der Techniker Krankenkasse geführt, so
dass in absehbarer Zeit auch mit einer Kostenübernahme in weiteren
Zentren für die oben genannten Krebsarten zu rechnen ist", betont Sabine Thürk, Sprecherin des DTZ in Berlin.
Möglich machen das sogenannte integrierte Versorgungsverträge, die das DTZ mit mehreren Krankenkassen geschlossen hat. Bislang werden die Kosten für diese innovative Diagnosemethode von den gesetzlichen Kassen nur für Patienten mit Lungenkrebs übernommen. Eine Entscheidung des Gesetzgebers für weitere Krebsarten wird möglicherweise noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen. „Krebspatienten können nicht warten“, so Prof. Dr. Wolfgang Mohnike vom DTZ Berlin. „Diese Verträge dienen als Überbrückungslösung bis zu einer Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses.“
Die Positronen-Emissions-Tomographie, kurz PET, gehört zu den sogenannten bildgebenden Verfahren und erlaubt, wie Röntgen oder Ultraschall, einen Blick in den Körper. Die PET erkennt Krebsgewebe aufgrund eines gesteigerten Stoffwechsels der kranken Zellen. Die Computertomographie, kurz CT, zeichnet eine genaue anatomische 3D-Landkarte des Körpers. Durch die Kombination beider Verfahren kann der Tumorherd und auch Metastasen eindeutig und sehr genau lokalisiert werden. Zudem lässt sich die Bösartigkeit und das Stadium der Erkrankung bestimmen. Nötige Therapien können so besonders gezielt eingesetzt werden. Und schon während oder unmittelbar nach einer Behandlung, lässt sich erkennen, ob die Maßnahme Erfolg hatte oder ein anderes Verfahren nötig wird.