4. Sauber bleiben
Eine Extraportion Reinlichkeit ist im Kampf gegen Pollen Trumpf. Am besten beginnt das schon bei der Einrichtung. Denn grundsätzlich sind glatte Flächen leichter pollenfrei zu halten als Teppiche, Stoffpolstermöbel oder staubfangende Krimskrams-Ablagen, die beim kleinsten Lufthauch jederzeit wieder Pollen abgeben können. Deswegen haben es Heuschnupfer leichter mit Bodenbelägen wie Parkett, Laminat oder Fliesen, entspannen angenehmer auf glatten Ledercouchen und setzen besser auf Jalousien als auf Vorhänge und Gardinen.
Alles was sich feucht abwischen lässt ist gut, aber auch bei geliebten weichen Teppichen gibt es Rat: Saugen Sie möglichst oft und achten Sie darauf, dass Ihr Staubsauger die Pollen auch wirklich bei sich behält. Dazu sollte er über einen Microfilter (HEPA) verfügen, der genauso wie der Staubsaugerbeutel eher etwas öfter gewechselt werden sollte. Nur so entfernen Sie die Pollen aus flauschigen Oberflächen, ohne sie gleich wieder in den Raum zu blasen.
5. Besser flüchten
Sie sind gegen Beifuß allergisch? Dann wäre es vielleicht ganz schlau, Ihren Urlaub Ende Juli bis Mitte August zu nehmen und ans Meer oder ins Gebirge zu fahren. So vermeiden Sie die schlimmste Zeit und verbinden das Ganze noch mit etwas Angenehmem. Hier finden Sie die gängigsten
Heuschnupfenauslöser mit den entsprechenden Hauptblütenzeiten. Generell sind als Urlaubsorte Gebirge über 2.000 Meter, Küsten und die Wüste ganzjährig weitgehend pollenfrei.
Aber selbst im Heimaturlaub kann das richtige Timing helfen, so ist oft schon im sonnigen Bayern die schlimmste Zeit rum, wenn es im eher kalten Berlin gerade richtig losgeht. Hier finden Sie die üblichen Zeiten für den
Norden,
Osten,
Süden und
Westen Deutschlands.