Die Sicherheit
Beleuchtung
Für Räder, die über elf Kilogramm wiegen, ist ein Dynamo Pflicht, das schreibt die Straßenverkehrsordnung vor. Akkuleuchten sind demnach eigentlich nur für Sporträder vorgesehen. Für Alltagsräder sind Akkus aber ohnehin eher als Ergänzung geeignet – am Fahrrad sind die Steckleuchten nämlich begehrtes Diebesgut. Dynamos dagegen sind immer parat, wenn man sie braucht.
Die altbekannten Seitenläuferdynamos sind nach wie vor weit verbreitet. Kein Wunder, sie sind billig - aber leider nicht sehr zuverlässig: Bei Regen und Schnee rutschen sie oft durch. Nabendynamos dagegen funktionieren bei jeder Witterung. Als Leuchtmittel kommen Halogenlampen oder LEDs in Frage. Die Investition in LEDs lohnt sich, denn sie sind nicht nur deutlich heller, sondern auch langlebiger: LEDs können nicht durchbrennen und halten nahezu ewig.
Schloss
Am schönsten Rad haben Sie nicht lange Freude, wenn Sie am Schloss sparen. Faustregel: Rund zehn Prozent des Fahrradpreises muss man fürs Schloss kalkulieren. Bewährt haben sich Bügel- oder Faltschlösser. Wenn Diebe nicht das ganze Fahrrad mitnehmen, begnügen sie sich auch mit einzelnen Komponenten. Schnellspanner sollte man am Alltagsrad wenigstens durch Schrauben ersetzen. Die halten zumindest Gelegenheitsdiebe ab. Zuverlässiger sind Pitlock-Verschlüsse, eine Art Code-System für Fahrradteile. Wer Rad oder Sattel abschrauben möchte, braucht den zugehörigen Schlüssel – das macht das ganze Fahrrad für Diebe weniger interessant.
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