Risikogruppen müssen früher zur Vorsorge
Menschen mit Risikofaktoren sollten entsprechend früher mit der Vorsorge starten bzw. sich engmaschiger kontrollieren lassen:
- Vererbung: Gibt es Fälle von Darmkrebs in der näheren Verwandschaft, besteht ein erhöhtes Risiko ebenfalls daran zu erkranken. Je nach Häufigkeit und Verwandtschaftsgrad ist hier eine Darmkrebsvorsorge manchmal sogar schon in jungen Jahren sinnvoll.
- Diabetes Typ II: Patienten mit Typ-II-Diabetes haben gegenüber der Normalbevölkerung ein dreifach erhöhtes Darmkrebsrisiko. Verantwortlich hierfür, ist nach Meinung von Experten die wachstumsfördernde Wirkung von Insulin. Typ-II-Diabetiker sollten deshalb engmaschiger zur Kontrolle.
- Chronisch entzündliche Darmerkrankung: Auch Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn haben ein erhöhtes Erkrankungsrisiko. In beiden Fällen sollte eine besonders intensive Früherkennung durchgeführt werden.
Ernährung und Lebensstil spielen bei der Entstehung von Darmkrebs ebenfalls eine entscheidende Rolle. Einseitige Ernährung mit viel Fett und Fleisch sowie regelmäßig Alkohol fördert nachweislich die Entstehung von Darmkrebs. Eine passive Lebensweise mit wenig Bewegung und Übergewicht wirkt sich ebenfalls negativ aus. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass bei etwa 14 Prozent der Darmkrebspatienten körperliche Inaktivität mit eine Ursache für das Entstehen der Krankheit sein könnte. Auch Rauchen erhöht das Darmkrebsrisiko. Bei langjährigen Rauchern werden deutlich mehr gefährliche Darmpolypen gefunden, die das Potential haben zu entarten.
Darmkrebs
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Leserkommentare
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26.02.2011 20:18 Uhr
Mannebach: Füllt das Portmonnaie von Ärzten und Pharmaindustrie!
Als jemand, der die Krebsmühle schon vor 20 Jahren erleben musste u. sie dank alternativer Heilkunst auch überlebt hat, kann über diese typischen Ratschläge nur lachen.
Wenn ich mich darauf verlassen hätte, könnte ich schon mehr als 10 Jahre nicht mehr lachen! Statt dessen habe ich seitdem schon keinen mehr gesehen u. es wird schwer für diese Spezies, mir noch einen Euro zu entlocken!
Wer zu faul dazu ist, sich selbst ver- nünftig weiterzubilden, wird mit der Abgabe der Eigenverantwortung auf die Dauer noch ganz schön zu leiden haben - erst recht, wer glaubt mit der gängigen Ernährungsweise diesem Schicksal zu entrinnen.
Auch wer wie Ihre Zunicker glaubt, mit Ihren Vorschlägen auf der sicheren Seite zu sein, wird eines Tages feststellen müssen, dass man sich seiner Verantwortung für sich selbst nicht auf diese Weise entledigen kann, doch dann ist es für eine Umkehr viel zu spät, weil diese Heilweise eine noch frühere Erkennt- nis u. eine völlig andere Lebensweise erfordert u. sehr langsam vonstatten geht. Die "schnelle" Heilung auf Dauer gibt es nicht.
27.08.2009 22:37 Uhr
Ulrich Wildt:
Prägnant dargestellt, sehr gut, danke.
22.08.2009 19:07 Uhr
Julianna Daubmeier: Koloskopie
Ihre Artikel finde ich immer sehr informativ u. gut verständlich.Freue mich immer auf etwas Neues. Denn ich bin eine Kräuter-Hexe u. glaube sonst nicht alles.
16.08.2009 12:46 Uhr
Rüdiger Hölzen:
Sehr hilfreich, danke!
Foto: colourbox.com ID:2255