Daran erkennen Sie windige Anzeigen
Die Verbraucherzentrale Hamburg hat einige Hinweise zusammengestellt, die mit einiger Wahrscheinlichkeit darauf hindeuten, dass Nebenjob-Angebote unseriös sind. Trifft einer oder treffen mehrere der genannten Punkte zu, sollten Interessenten die Finger von der Offerte lassen.
- Besonders verlockend klingende Annoncen – häufig benutzen die Anbieter Formulierungen wie „wenig Arbeit“, „leichte Arbeit“ oder „Arbeit von zuhause aus“.
- Weder Firmenname noch Firmenzweck gehen aus der Annonce hervor.
- Übertrieben hohe Verdienstmöglichkeiten – es ist illusorisch, mit einigen Stunden Arbeit pro Woche 1.000 Euro verdienen zu wollen.
- Unklar beschriebene Tätigkeiten – es ist nicht ersichtlich, womit man das in Aussicht gestellte Geld verdienen soll.
- Es wird Vorauskasse verlangt – wäre das Angebot seriös, könnte man die Kosten vom ersten Verdienst abziehen.
- Die Vorkasse wird nicht für die Vermittlung einer Tätigkeit verlangt, sondern für Informationsmaterial, das sich dann als wertlos herausstellt.
- Es ist nur eine Telefonnummer, eine kostenpflichtige 0900er-Nummer oder eine Postfachadresse für den Kontakt angegeben.
- Man soll als Voraussetzung für den Einstieg in den Nebenverdienst auf eigene Kosten an einem Lehrgang teilnehmen oder ein Computerprogramm erwerben, Geräte oder Waren kaufen und diese auf eigenes unternehmerisches Risiko weiter veräußern.
Nebenjob
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