Kühlschrank, Fernseher, Stereoanlage, Spül- und Waschmaschine: In jedem Haushalt gibt es Elektrogeräte, die schon seit Jahren brav ihren Dienst tun, aber mächtig Strom ziehen und die Rechnung hochtreiben. Welche die Schlimmsten sind.
Energie sparen schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Um die stärksten Stromfresser bei sich daheim aufspüren und über kurz oder lang austauschen zu können, sollte man sich ein Strommessgerät ausleihen. Es kann kostenlos bei fast allen Verbraucherzentralen ausgeliehen werden, manchmal auch beim Energieversorger vor Ort.
In der Regel hat man dann 14 Tage Zeit, um die Elektrogeräte zu Hause auf ihren Stromverbrauch durchzutesten - und Sparchancen auszuloten. Im Prinzip können mit dem Leihgerät alle im Haushalt eingesetzten Geräte geprüft werden, die einen Normstecker haben. Elektrische Zahnbürsten, Mixer, elektrische Messer und ähnliches dürfen links liegen gelassen werden. Weil sie nur kurz im Gebrauch sind, spielen sie für den Jahresstromverbrauch eines Privathaushalts so gut wie keine Rolle.
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Ein Check ist nicht möglich bei Elektroherden, fest installierter Beleuchtung, Heizungsumwälzpumpen oder Warmwasseranlagen, also bei allem, was direkt ans Stromnetz angeschlossen ist. Stromtester sollten sich auf Geräte konzentrieren, die länger als 15 Minuten durchgehend in Betrieb sind. Bei Kühlschränken und Gefriergeräten sollte man wegen der jährlichen Laufzeiten von über 8.000 Stunden möglichst eine 24-Stunden-Messung durchziehen.
Wer den gemessenen Tagesverbrauch dann beispielsweise in den Stromkostenrechner der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen eingibt, erfährt, wie viel er bei der Neuanschaffung eines Geräts sparen könnte. Bei Wasch- oder Geschirrspülmaschine empfiehlt sich die Messung der einzelnen Programmdurchläufe. Die Ergebnisse können wiederum im Stromkostenrechner abgeglichen werden. Nähere Beratung bieten die Verbraucherzentralen.
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Foto: Kirsten Neumann/ddp ID:941
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