Tüftler und Designer haben die Sonne entdeckt. Es sind nicht nur die Großanlagen, die auf Dächern für Strom und warmes Wasser sorgen. Längst können Verbraucher unterschiedlichste Utensilien kaufen, die per Solartechnik funktionieren – für Haus, Garten, Wohnmobil, Büro oder Freizeit. Der Vorteil: Umwelt und Geldbeutel werden langfristig geschont.
Ständig werden neue Nutzungsformen für die Solartechnik gefunden. Gartenfreunde ernten Solarstrom beim Rasenmähen, Solarspielzeuge findet sich auf Geburtstagstischen, Bürolampen schwenken ähnlich wie Pflanzen selbsttätig zur hellsten Tageslichtquelle, modische Handtaschen mit integrierten Zellen versorgen im Innern befindliche Geräte mit Strom, ganze Tische mit Solarzellen lassen Computer problemlos arbeiten. Ob praktisch, dekorativ, mobil oder stationär – von Armbanduhren über Hausnummern bis zu Lehrsystemen und Strahlungsmessgeräten sind heute hunderte per Sonnenkraft betriebene Geräte auf dem Markt.
Weniger belastende Batterien
Die meisten Ideen leuchten ein, denn Solarartikel sind erstens praktisch. So weist die Deutsche Energieagentur (dena) darauf hin: Vor allem dort, wo Autonomie gefragt oder der Anschluss an das Stromnetz zu aufwändig ist, hätten fotovoltaische Systeme entscheidende Vorteile. Das gilt etwa für die Verkehrsleittechnik oder Signalanlagen im Verkehr, die Informations- und Werbetechnik, bei Alltagsgeräten wie Lampen, im Haushalt und Garten, bei der Gebäudetechnik sowie in der Industrie, wo Solarenergie bei Messeinrichtungen oder bei der Prozessüberwachung zum Einsatz kommt. Zweitens schonen Solargeräte nach Angaben des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Umwelt: Entweder werde Strom aus der Steckdose gespart oder der Verbrauch umweltbelastender Batterien, Knopfzellen oder Akkus verringert.
Der Einsatz rechnet sich
Natürlich haben Solarsets für Boote, das Sounddock mit Solarzellen oder der sonnenbetriebene Mähroboter ihren Preis. Doch insbesondere bei vielen kleineren Geräten amortisieren sich die Mehrkosten gegenüber gängigen Modellen Experten zufolge schon in relativ kurzer Zeit. Der etwas höhere Preis für Solargeräte rechnet sich nach Angaben des BUND zudem, da sie meist von guter Qualität sind und deutlich energiesparender arbeiten als herkömmliche Typen. Solarwecker brauchen beispielsweise nicht mehr Licht als eine Zimmerpflanze.
Natürlich lässt sich nur schwer kalkulieren, wie viel Strom Handy, MP3-Player oder Spielekonsole pro Jahr kosten. Zu unterschiedlich ist etwa das Nutzungsverhalten der Anwender. Wer iPod, PDA, Navigationssystem oder Videokamera allerdings per Sonnenkraft auflädt, kann sicher sein, auf Dauer macht sich das bezahlt und unabhängig. So kosten Solar-Ladegerät mit eingebautem Akku heute nicht mehr als 30 bis 40 Euro. Noch ein Tipp von geldsparen.de: Interessante Informationen zum Thema finden sich im Internet unter
www.solarportal24.de,
www.solarstromerzeugung.de,
www.solarserver.de.