Staatliche Förderung beachten
Daher heißt es genau rechnen. Wichtig zu wissen: Die staatseigene KfW-Bank fördert auch 2011 die energetische Sanierung von Wohnungen und Häusern mit verschiedenen Programmen. Das reicht von Investitionszuschüssen (Programm 430) bis zu Sonderbonus-Zahlungen für die professionelle Baubegleitung während einer Sanierung (Programm 431). Wer sich beispielsweise bei Verbraucherzentralen oder anerkannten Energieberatern oder Sachverständigen erkundigt, erfährt schnell, was im staatlichen Geldtopf steckt.
Wichtige Geldspar-Tipps für Modernisierer
- Spätestens nach 15 Jahren sollten Thermostatventile geprüft werden. Lassen sie sich kaum drehen oder sind Heizkörper gleich bleibend warm, sollte getauscht werden.
- Wer auch beim Kauf sparen will, sollte nur Teile tauschen. Thermostatventile bestehen aus dem abnehmbaren Kopf und einem fest installierten Ventilunterteil. Das Unterteil kann bei der Modernisierung meist erhalten bleiben.
- Ein hydraulischer Abgleich der Heizung ist Bedingung für die einwandfreie Funktion von Thermostatventilen.
- Um die Lebensdauer der Ventile zu erhöhen, sollte außerhalb der Heizsaison auf maximalen Durchfluss gedreht werden, damit alle Druckelemente möglichst entspannt werden.
- Für Fußbodenheizungen werden vor allem Rücklauf-Temperatur-Begrenzer eingesetzt. Sie regeln nicht die Raum-, sondern die Wassertemperatur im Rücklauf der Heizung.
- Eine Heizung läuft gut und sparsam bei moderaten Temperaturen. Stellen sie die Temperatur in Wohn- und Esszimmer auf etwa 20 Grad, in Kinder- und Arbeitszimmer auf 22 und im Schlafzimmer auf 18 Grad ein.
- Regeln Sie die Heizung möglichst exakt. Die Skala bei Thermostaten ist bei allen Ventilen gleich. Stufe 1 bedeutet rund zwölf Grad Celsius. Jede weitere Stufe bringt 4 Grad mehr. Stufe 3 steht also für 20 Grad, die höchste Stufe 5 für 28 Grad.
- Senken Sie die Raumtemperatur wann und wo immer es geht. Jedes Grad Raumtemperatur kostet sechs bis zehn Prozent Heizkosten.