Batterien erleichtern das Leben. In Taschenlampen spenden sie Licht. In Hörgeräten sorgen sie für eine gute Verständigung. Im MP3-Player ermöglichen sie ein Musikprogramm nach dem eigenen Geschmack. Die kleinen Energiebündel gibt es in vielen Größen und Stärken. Und: Nicht immer müssen es die teuren Markenbatterien sein. Oft reicht die Leistung der günstigen Produkte vom Discounter aus.
Nicht überall steht ein Stromanschluss zur Verfügung. Dann ist die Stunde der kleinen Kraftwerke gekommen. Batterien helfen in vielen Lebenslagen weiter. Ob im Radio, dem mobilen GPS-Gerät, der Campinglampe oder in der Digitalkamera – die elektrochemischen Zellen sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken.
Je nach Einsatzzweck gibt es sie in unterschiedlichen Größen. Bei Spezialaufgaben in Hörgeräten oder Taschenrechnern kommen die winzigen Knopfzellen zum Einsatz. Die meisten Geräte verwenden eine der Größen, die vom American National Standards Institute (ANSI) genormt wurden. Weit verbreitet sind zum Beispiel die Mignonzellen (ANSI-Kürzel: AA). Für kleinere Geräte gibt es die Mikrozellen (AAA). Kommt es dagegen auf eine hohe Energiekapazität an, stehen die größere Babyzelle (C) oder die ganz große Monozelle (D) zur Verfügung.
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Auch im Innenleben der Batterien gibt es wesentliche Unterschiede. Sie betreffen zum Beispiel den elektrochemischen Prozess. Die heute gebräuchlichen Alkaline-Zellen arbeiten mit einer alkalischen Lösung sowie Zink und Mangandioxid als Elektroden. Sie haben die früher verbreiteten Zink-Kohle-Batterien verdrängt, weil sie eine höhere Kapazität aufweisen, stärker belastbar und länger lagerfähig sind.
Für besonders energieintensive Anwendungen wie etwa in Blitzgeräten sind jedoch Lithium-Zellen noch geeigneter. Sie arbeiten Experten zufolge zudem besser bei Minustemperaturen. Das prädestiniert sie beispielsweise für Outdoor-Einsätze. Außerdem weisen sie nur eine sehr niedrige Selbstentladung auf. Dadurch lassen sie sich länger lagern.
So praktisch Batterien sind – durch ihre aufwändige Produktion sind sie die teuerste Form der Energieversorgung. Allerdings müssen die Verbraucher nicht unbedingt zu Markenbatterien greifen, stellte die Stiftung Warentest in einer aktuellen Untersuchung fest. Die Analyse von 23 Alkalinezellen zeigte, dass Batterien vom Discounter zum Teil nur zehn bis 15 Prozent weniger Energie liefern. Da sie jedoch bis zu 89 Prozent günstiger sind, weisen sie ein wesentlich attraktiveres Preis-Leistungsverhältnis auf. Allerdings gibt es auch bei Produkten der Discounter erhebliche Leistungsunterschiede. Daher lohnt es sich, auf Prüfergebnisse anerkannter Organisationen zu achten.
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