03.09.2010   Startseite   RSS   Inhalt  

Kassette und Co.

Aufnahmen digitalisieren

Manche Momente sind unvergänglich – die Medien, auf denen sie festgehalten sind, leider nicht. Vor allem nicht, wenn Ihr perfekter Musikmix auf Kassette, die Hochzeit auf VHS und die seltene Aufnahme auf Schallplatte gebannt sind. geldsparen.de zeigt, wie Sie wertvolle Erinnerungen ins digitale Zeitalter retten und dabei keinen Cent zu viel ausgeben.
Medien Musik Kassette Schallplatte
Wer heute im Auto noch Musikkassetten einschiebt oder die Lieblingssongs zu Hause auf Schallplatte genießt, ist vielleicht ein unverbesserlicher Nostalgiker. Vielleicht ist bei der Tugend aber auch ein wenig Not dabei. Denn manchmal sind gerade die liebsten Aufnahmen einfach auf diesen selten werdenden Medien festgehalten.

Leider ist das nicht nur oft unpraktisch, sondern auch kostspielig: Die passenden Abspielgeräte sind im Vergleich zur modernen Technologie fast schon Raritäten und Reparaturen wie Ersatzteile für die Technik von gestern rutschen preislich immer mehr in die teure Liebhaberdimension. Da ist es gleich mehrfach günstiger, die schönsten Aufnahmen ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Zusätzlich bringen CDs und DVDs ein paar weitere Vorteile: Man muss sie z.B. nicht zurückspulen und egal wie oft man seine Lieblingsfilmszenen oder -lieder auch abspielt, in Bits und Bytes behalten sie die gleiche Qualität. Geldsparen zeigt, wie Sie die Aufnahmen von gestern in die Zukunft retten.
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Schallplatten und Musikkassetten

Alte Audio-Aufnahmen zu überspielen kostet fast nichts. Am einfachsten ist es, wenn das Kassettendeck oder der Plattenspieler noch funktioniert oder Sie sich die nötigen Abspielgeräte leihen können. Gerade bei Musikkassetten und Schallplatten reichen schon oft die Bordmittel eines normalen Computers und ein günstiges Audiokabel. Grundsätzlich benötigen Sie eine Steckerverbindung „auf 3,5 mm Klinke“, das entspricht dem normalen Eingang für Mikrofone an Ihrem Rechner. Gerade als Nutzer altbewährter Technik müsste Ihnen der Stecker bekannt vorkommen, denn er steckte schon in der klassischen Kopfhörerbuchse des alten Walkmans.

Welches Kabel Sie genau brauchen, hängt vom Ausgang Ihres alten Gerätes ab. Handelt es sich etwa um einen handelsüblichen tragbaren Kassettenspieler und hat das Gerät einen Kopfhörerausgang, fragen Sie im Elektroladen nach einem „3,5 mm Klinke auf 3,5 mm Klinke Kabel“ (ab 2,50 Euro). An hochwertigeren Stereoanlagen wurde oft der große Bruder 6,35 Klinke verbaut. Dann benötigen Sie außerdem einen Adapter (ab zwei Euro, „6,35 mm Klinkenstecker und 3,5mm Klinkenbuchse “), so bekommen Sie auch hier eine Verbindung hin und das funktioniert in der Regel dann auch für den Plattenspieler.

Am Rechner stöpseln Sie das Kabel einfach in die Mikrofon-Buchse ein (meist rot oder rosa markiert). Die PC-Aufnahme Ihrer alten Lieblingshits ist kinderleicht: Zeitgleich mit dem Abspielen der Platten oder Kassetten, starten Sie auf dem Rechner die Aufnahme. Dafür bietet sich das kostenlose Programm Audacity an, mit dem sich die Aufnahmen dann auch in einzelne Lieder aufteilen lassen. Abgespeichert werden diese am besten im mp3-Format, denn das ist platzsparend und mit allen aktuellen Geräten kompatibel. Denken Sie jetzt aber auch an das Thema Datensicherung! Denn Festplatten können kaputt gehen oder sich Viren einfangen und selbst gebrannte CDs und DVDs mit den Jahren ihre Daten verlieren. Dann ist Ihre liebevolle Überspielarbeit und die Musik futsch. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, hat also immer besser mehrere Kopien auf verschiedenen Datenträgern. Das gilt übrigens auch für unwiederbringliche bewegte Bildaufnahmen von Hochzeiten, Taufen und runden Geburtstagen.
 
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Florian Junker   02.02.2010

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