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Spartipps

Jeden Tag sparen

07.03.2012
Von Florian Junker
Manche kommen ein bisschen günstiger durchs Leben als andere. Geldsparen sammelt die besten Tipps für schlaue Sparfüchse, mit denen Sie rund um die Uhr preiswerter fahren - ohne große Einschränkungen.
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Lecker sparen

Der Alltag ist voll von Sparmöglichkeiten und das beginnt beim Aufstehen und endet noch nicht mal mit dem Einschlafen. Mit diesen Tipps können Sie 24 Stunden lang sparen, ohne auf viel zu verzichten:

Zähneputzen

Aufstehen und ab ins Bad. So starten wohl die allermeisten ihren Tag und schon hier lässt sich einiges optimieren. Zum Beispiel wenn Sie zum altmodischen Schrubberbürstchen statt zur schicken Elektrozahnbürste greifen! Denn letztere wird zwar in der Werbung als deutlich effektiveres Gerät zur Mundhygiene angepriesen. Wissenschaftliche Studien sind da jedoch längst nicht so eindeutig, wie man annehmen würde! Ganz klar ist jedoch der Preisunterschied: Werden die Aufsteckbürsten für die elektronische Bürste monatlich gewechselt, kostet das Originalzubehör allein gerne mal 50 Euro und mehr im Jahr.

Vom Stromverbrauch und den Anschaffungskosten gar nicht zur reden. Eine Handzahnbürste, die richtig benutzt wird, bringt in aller Regel aber auch Ergebnisse, die Ihren Zahnarzt zufrieden stellen dürften und ist in aller Regel deutlich günstiger. Kleiner Tipp: Zähneputzen außerdem auf nach dem Frühstück verschieben. Sonst putzt man oft doppelt (vorher fürs Frischegefühl, hinterher fürs Entfernen von Mohnbröseln, Vollkorn und Cornflakes) – das kostet unnötig viel Wasser und Zeit! Besser: Vor dem Frühstück einen kräftigen Schluck Wasser aus der Leitung zum Durchspülen nehmen. Erfrischt und regt den Kreislauf an.

Duschen

Dass Sparfüchse auf Duschen statt Baden setzen sollten, ist ja fast schon ein alter Hut. Die morgendliche Brause verbraucht nur etwa ein Drittel der Wassermenge eines 120-Liter Vollbades. Aber auch das lässt sich übrigens noch deutlich effektiver gestalten. Profis stellen das Wasser während des Einseifens und Shamponierens ab und investieren zusätzlich in wassersparende Brauseköpfe (im Baumarkt oft schon für unter 20 Euro), die nochmal bis zu 50 Prozent weniger kühles Nass in der gleichen Zeit durchlassen. Soll der Designerbrausekopf nicht ausgetauscht werden, gibt es auch für wenige Euro Durchflussbegrenzer zum Einbau in den Duschschlauch, die die Intensität der Wasserstrahlen etwas bremsen und dadurch blaues Gold sparen helfen.

Schlafen

Geht es ins Bett, muss es auch in der Wohnung nicht mehr kuschelig warm sein. Jedes Grad weniger bringt etwa sechs Prozent Energieersparnis! Die Wohnung ganz auskühlen zu lassen, kostet dagegen in der Bilanz eher, denn es wird viel Wärme gebraucht, um am nächsten Tag alle kalten Wände und Möbel wieder aufzuheizen. Experten empfehlen deswegen, die Heizleistung nachts nur um drei bis vier Grad abzusenken. Also einfach vor der Schlafenszeit alle Heizkörper etwas und nicht ganz zudrehen, allerdings ist es dann oft morgens noch etwas kühl.

Pfiffiger regeln das heute automatische Thermostatventile, die genau mit Uhrzeit und gewünschter Temperatur programmiert werden können. Und auch in der Nacht ist es eine gute Frage, wer den Stand-By-Modus bei Fernseher, Internetzugang oder tragbarem Telefon eigentlich braucht. Allerdings ist das ständige Ein- und Ausschalten auch nicht jedermanns Sache.

Praktischer ist da die Investition in eine Zeitschaltuhr. Allerdings werden die Kosten von rund fünf Euro je Stück sich nur über einen längeren Zeitraum allein über den Stromverbrauch rechnen. Dafür hat das aber auch noch andere Vorteile: Wer nicht benötigte Geräte über Nacht automatisch ausschaltet, reduziert so auch möglicherweise schädlichen Elektrosmog und macht sein Netzwerk in dieser Zeit praktisch unangreifbar. Denn was ausgeschaltet ist, kann auch nicht gehackt werden.

 
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Bei den Mahlzeiten sparen
 

Frühstück

Hier trennt sich beim Energiesparen die Spreu vom Weizen. Es gilt generell, dass Geräte-Spezialisten meist die sparsamsten sind. Also Toaster statt Backofen zum Aufbacken, Wasserkocher statt Topf auf dem Herd und essen Sie täglich Frühstückseier, wird sich auch hier ein extra Eierkocher lohnen. Wie viel Sie allerdings wirklich sparen können, hängt stark von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Ein Teetrinker, der jeden Morgen einen halben Liter heißes Wasser braucht, spart mit einem Wasserkocher bis zu 50 Prozent Strom im Vergleich zum Erhitzen mit dem Herd oder der Mikrowelle. Auch wenn das nur rund zwei Cent pro Tag ausmachen dürfte, sind das im Jahr schon über sieben Euro Ersparnis. Noch dazu geht es viel schneller. Ein extra Wasserkocher wird sich also unter dem Strich lohnen.

Wenn Sie allerdings nur jeden dritten Sonntag ausgiebig frühstücken und dann für die ganze Familie gleich zehn Brötchen im Backofen aufbacken, wird sich die Investition in einen Toaster kaum rechnen. Da wäre es sinnvoller und viel effektiver über eine Neuorganisation Ihres Kühlschranks nachzudenken. Denn hier lautet die einfachste Sparregel: Je weniger die Tür offen steht, desto weniger Energie wird auch verbraucht. Packen Sie deswegen zum Beispiel alle Sachen, die Sie für das tägliche Frühstück benötigen - etwa Butter, Wurst, Marmelade - in eine Box. Die finden Sie auf einen Griff und können die Kühlschranktür sofort wieder schließen.

Abendessen

Wer geschafft nach Hause kommt, greift gerne zu praktischen Fertigprodukten und tappt damit in die Kostenfalle. Die Verbrauchzentrale Hamburg hat berechnet, dass es bis zu 1.000 Euro im Jahr bringen kann, sein Essen komplett selbst zuzubereiten und Tiefkühlpizza und Co. im Supermarkt links liegen zu lassen. Das Kochen am eigenen Herd lässt sich zudem durch zehn ganz einfache Tipps  besonders effizient handhaben. Die drei wichtigsten für die schnelle Abendküche:
  1. Deckel drauf (z.B. beim Nudeln- oder Kartoffeln-Kochen) spart rund zwei Drittel des Strombedarfs.
  2. Umluft beim Backofen statt Ober- und Unterhitze bringt bis zu 25 Prozent weniger Energieverbrauch wegen niedrigerer Temperatur.
  3. Portionen über 500 Gramm werden auf dem Herd meist schneller und günstiger warm als in der Mikrowelle.

Am Arbeitsplatz sparen
 

Arbeitszeit

Bevor Sie sich auf den Weg zur Arbeit machen und das Haus verlassen, ist es Zeit für einen kleinen Energiesparrundgang. Muss der Fernseher auch in Ihrer Abwesenheit im Stand-By-Modus laufen? Brauchen Sie wirklich W-LAN-Empfang in den eigenen vier Wänden, während Sie im Büro sitzen? Steckdosenleisten mit Schalter können hier schnell für weniger Umdrehungen am Stromzähler sorgen, bis zu 100 Euro im Jahr sparen und schonen damit auch noch die Umwelt.

Noch nachhaltiger könnte es zudem sein, alte Technik ganz zu entsorgen. Oder wie oft erhalten Sie denn noch Faxe oder Nachrichten auf Ihrem Festnetz-Anrufbeantworter, dass Sie dafür ein Gerät im Dauerbetrieb haben? Oft gibt es dafür sogar kostenlose Alternativen über das Internet.

Mittagspause

Sind Sie länger als 20 bis 30 Minuten nicht an Ihrem Arbeitsplatz, schalten Sie am besten Ihren Rechner ganz ab oder wenigstens Ihren Monitor aus. Das spart zwar in diesem Fall nur Ihrem Arbeitgeber Strom, schont aber das Klima nicht nur im Betrieb. Das größte Sparpotenzial haben Sie übrigens beim Essen in der Mittagspause. Selbst in günstigen Kantinen oder Restaurants geben viele für einen kleinen Snack, ein Getränk und den Nachtisch im Schnitt täglich mehr als fünf Euro aus. Klingt mickrig, summiert sich aber: Das sind bei etwa 220 Arbeitstagen über 1.100 Euro im Jahr! Wer sein Pausenbrot dagegen morgens daheim selber schmiert oder Reste vom Abendessen mitnimmt, um sie in der Büromikrowelle aufzuwärmen, fährt viel günstiger. Und in vielen Fällen ist das sogar noch deutlich gesünder und schmeckt besser.
 
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