Reparieren
Ihrer edelsten Blumenvase ist ein Zacken aus der Krone gebrochen? Ersatz ist teuer, kleben nicht: Klassischer Kraftkleber (z.B. von Pattex, ca. drei Euro) repariert Bruchstellen bei Keramik, aber auch Gummi, Holz, Kork, Metall und vielem mehr. Und da er über 100 Grad Hitze verträgt, darf er sogar in die Küche und dort die angeschlagene Teekanne und den Griff von der Pfanne reparieren.
Bei der edlen Champagnerflöte ist der Fuß abgebrochen und ein neues Glas kostet ein kleines Vermögen? Investieren Sie lieber in einen Glaskleber (z.B. Pattex Sekundenkleber Glas, ca. drei Euro) – denn der klebt in Sekunden, hält bombenfest, ist nahezu unsichtbar – und sogar spülmaschinenfest.
Das Bettgestell wackelt und an den Seiten löst sich das Furnier? Kein Grund, gleich mehrere hundert Euro für ein neues Möbelstück auszugeben. Statt dessen sind Sie mit fünf Euro dabei - für einen Holzleim (z.B. von Ponal). Geben Sie ein paar Tropfen zwischen die losen Teile. Funktioniert auch bei Spanplatten oder wackeligen Holzgriffen an der Kommode. Die Geheimwaffe unter Flick-Fans ist Sekundenkleber. Ob die Gummiabsätze am Lederschuh befestigt werden müssen oder der Strass-Stein in der Ringfassung: Dank Minitube mit kleiner Öffnung gelangt Sekundenkleber genau dahin, wo er gebraucht wird (z.B. von Loctite, ca. vier Euro). Geht ein Tröpfchen daneben, gleich mit einem Wattestäbchen abtupfen – denn eine Sekunde später klebt es schon fest.
Der Saum von der Hose hängt und beim Sofakissen ist eine Naht offen? Ein Schneider verlangt locker jeweils acht bis zehn Euro, Stoffkleber (z.B. „Bindulin“ von Rayher) schafft es alles in allem für vier Euro. Und der klebt nicht nur verschiedenste Stoffe von Leder bis Kunstfasern, er ist auch waschbar und darf bei bis zu 40 Grad in die Maschine.
Verschönern
Ja, da haben Sie richtig gelesen! Klebstoffe sind zwar eher für hässlich herausquellende Ränder bekannt. Das gilt jedoch nicht für Heißkleber. Ist dieser erwärmt, kann man ihn durch die enge Tülle tröpfchenweise auftragen. Mit Anschaffungskosten von 19 Euro für die Heißklebepistole mit vier Klebstroffpatronen (z.B. von Uhu) ist der auf den ersten Blick zwar kein Schnäppchen. Die punktgenaue Anwendung spart dafür Nachfüllmaterial und ist außerdem schön unauffällig – das garantiert professionelle Ergebnisse, die pro Stück gerechnet dann wieder nicht teuer sind.
Heißkleber kann jedoch auch selbst zum Hingucker werden: Befüllt man die Klebepistole mit speziellen Glitzerpatronen (z.B. von Uhu, in fünf verschiedenen Farben, zwei Patronen ca. 3 Euro), peppt der funkelnde Kleber zum Beispiel billige Glückwunschkarten auf. Für Ihre Lieben ist es eine glänzende Überraschung – für Sie ein richtig schönes Schnäppchen.