Preisdatenbanken sind für Online-Einkäufer fast unentbehrlich. Sie geben Auskunft darüber, wer das gewünschte Produkt gerade am günstigsten anbietet. Allerdings sollten Nutzer einige wesentliche Punkte beachten.
1. Nicht nur eine Datenbank aufrufen: Wer sich auf eine einzige Preisdatenbank verlässt, nutzt das Sparpotenzial womöglich nicht voll aus. Nicht jeder Online-Shop ist in jeder Datenbank gelistet, und nicht in jeder Datenbank finden sich preiswerte Angebote zu allen Produktgruppen. Gut abgedeckt ist in aller Regel die Unterhaltungselektronik, von der Fotografie über Video und HiFi bis hin zu Computern und Fernsehern. Und: Auch mit den Angeboten im Fachhandel vor Ort vergleichen – mitunter kommt man dort günstiger weg als im Internet.
2. Versandkosten berücksichtigen: Gerade bei kleinen Artikeln können die Versandkosten einen großen Teil der Rechnung ausmachen. Bei vielen Technik-Shops sind Versandkosten von bis zu 10 Euro durchaus üblich.
3. Keine Beratung erwarten: Es gibt zwar Bewertungsportale wie
Ciao, die Produktbeurteilungen durch Nutzer mit Preisangaben kombinieren, aber die reinrassigen Preisdatenbanken bieten meist nur sehr eingeschränkt Angaben zu den einzelnen Produkten. Wer sie nutzt, sollte wissen, was er will.
4. Shop begutachten: Der Einkauf im Internet setzt Vertrauen voraus. Wer wissen möchte, ob ein Shop das Vertrauen auch verdient, sollte sich vor dem Einkauf schlau machen, wie Nutzer das Geschäft beurteilen. Dazu kann man sich spezieller Funktionen in manchen Datenbanken bedienen. So hat beispielsweise
Geizhals.at eine recht umfangreiche Bewertungsfunktion für Online-Shops.
5. Preise überprüfen: Sie sollten sich nicht blind auf die in den Datenbanken angegebenen Preise und Versandkosten verlassen, sondern immer direkt bei den Online-Shops nachsehen. Sonst kann sich das vermeintliche Schnäppchen schnell als teuer erweisen – es gibt genügend Beispiele für Käufer, die sich auf die Aussage einer Preisdatenbank verlassen haben und dann enttäuscht wurden.
6. Auf Lieferzeiten achten: Der beste Preis nützt nichts, wenn das Produkt nicht vorrätig ist. Auch hier gilt: Die Nachfrage beim Shop ist die sicherste Variante – und bei entsprechender Preisersparnis ist ein Anruf das kleinere Übel.