Natürlich gibt es auch noch andere Anbieter für legale Musikdownloads im Internet. Bekannt sind zum Beispiel Napster und der Nokia Music Store. Allerdings arbeiten sie mit DRM (Digital Rights Management). Kurz gesagt heißt das, obwohl der Nutzer für das Produkt bezahlt, kann er damit danach nicht alles machen, was er möchte. Zum Beispiel darf er heruntergeladene Songs nur begrenzt kopieren und auf verschiedenen Gräten abspielen. Da haben die drei Platzhirsche mehr zu bieten.
Wer hier einen Song erwirbt, darf ihn – natürlich im Rahmen des geltenden Rechts - so oft kopieren und auf so vielen eigenen Geräte (z.B. Musikhandy, iPod, Laptop etc.) aufspielen, wie er möchte. Einzige Einschränkung ist das von iTunes verwendete AAC-Dateiformat, es lässt sich außer auf dem PC nur von iPods und manchen Sony- und Samsung-Geräten abspielen. Um Songs auf anderen mp3-Playern zu hören, müssen sie erst am Computer umgewandelt werden. Das geht kostenlos, kostet allerdings ein bisschen Zeit. Dafür ist die akustische Qualität von AAC-Dateien bei gleicher Größe noch etwas besser als bei sonst gängigen mp3-Dateien. Diese verwenden Amazon und Musicload, wobei der Telekom-Ableger etwas höhere Bitraten anbietet. Der Vorteil: ein noch brillanterer Klang. Der Nachteil: etwas größere Dateien. Für die allermeisten Menschen sind die Klangunterschiede zwischen den drei Anbietern allerdings wohl kaum hörbar und spielen im Vergleich eine sehr kleine Rolle. Entscheidender ist hier der Preis und da hat meist Amazon die Nase vorn.