
Bargeld-Bonusprogramme
Rabattjagd im Internet
Facebook und Co.
Für Jugendliche nicht ohne Gefahren
Abzocke im Netz
Schwarze Schafe meiden
„Wir raten grundsätzlich dazu, im Netz gekaufte Ware per Lastschrift zu bezahlen“, sagt Peter Lischke, stellvertretender Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Berlin. „Denn beim Lastschriftverfahren können die Verbraucher sich innerhalb von sechs Wochen das Geld durch ihre Bank zurückbuchen lassen.“
Alternativ können Kunden auch mit Kreditkarte bezahlen. Hier gilt normalerweise ebenfalls eine Sechs-Wochen-Frist, um fehlerhafte Abbuchungen rückgängig zu machen – zumindest wenn der Kunde keinen Beleg unterschrieben hat. Die Bestimmungen unterscheiden sich je nach kartenausgebender Bank. Im Zweifelsfall lohnt es sich, vor einer Bestellung die Kreditkartenbestimmungen bei der Hausbank zu erfragen.
Bei allen Widersprüchen gilt: Verbraucher sollten ihre Rückbuchungswünsche am besten schriftlich einreichen, um ihr Vorgehen im Zweifelsfall beweisen zu können. Um unschöne Situationen vorab zu vermeiden, rät der Verbraucherschützer, auf Details des Webauftritts zu achten: „Um festzustellen, ob ein Online-Händler seriös ist, sollte man zuerst das Impressum überprüfen. Es sollte eine vollständige Adresse und kein Postfach angegeben sein. Auch die AGBs sollte man sich anschauen.“
Tipp: Suchen Sie nach Einträgen anderer Verbraucher in Foren und Bewertungsportalen über den betreffenden Shop. Bei Negativberichten lieber woanders bestellen!