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Ganz schön sparsam
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Mit Salz, Essig und Co. preiswerter putzen
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Küche
Sie lieben frisches Obst und Gemüse? Gönnen Sie ihnen ein Bad und waschen Sie Frisches statt unter fließend Wasser lieber in zwei Schüsseln. In der einen wird vorgesäubert, z.B. die Schale gebürstet, die Blätter von Erde und Insekten befreit. In der anderen wird noch einmal gründlich nachgespült. Der Vorteil: Während aus dem Wasserhahn schon in einer Minute 15 Liter und mehr fließen, brauchen Sie pro Schüssel nur ca. drei Liter – und haben beim Reinigen alle Zeit der Welt. Bevor Sie einen neuen Geschirrspüler anschaffen, unbedingt einen Blick auf den Wasserverbrauch werfen. Der sollte unter 15 Liter pro Gang liegen, ideal sind Geräte, die Spüldauer und Wassermenge automatisch an den Verschmutzungsgrad des Geschirrs anpassen.
Mit der Hand verbraucht man deutlich mehr Wasser, aber manche Stücke dürfen einfach nicht in die Maschine? Da hilft ein Durchflussbegrenzer (auch Perlator genannt, gibt es zum Beispiel bei energiesparshop24.de für 6,45 Euro). Er wird auf den Wasserhahn montiert und drosselt den Durchfluss auf sieben Liter pro Minute – das spürt man nicht beim Spülen, dafür umso mehr bei der Wasserabrechnung.
Bad
Baden verbraucht etwa 150 Liter Wasser, eine Blitzdusche nur etwa ein Drittel so viel – das ist vielen bekannt. Aber auch beim Duschen lässt sich zusätzlich sparen, zum Beispiel durch einen besonders effizienten Duschkopf. Durch einen geschickten Aufbau versprüht dieser statt den herkömmlichen 20 Litern unter 7 Liter pro Minute (zum Beispiel „Novolence“ für 18,90 Euro über dereinsparshop.de). Bei einer dreiminütigen Erfischungsdusche spart das rund 40 Liter Wasser! Durch clever angelegte Lochdüsen haben Sparbrausen dabei genau so viel Kraft wie althergebrachte Modelle. Ihr alter Duschkopf ist noch gut in Schuss? Dann können Sie ihn mit einem Durchflußbegrenzer (zum Beispiel von www.intelectra-shop.de für 8,81 Euro) nachrüsten: Das Metallköpfchen wird zwischen Armatur und Schlauch montiert und drosselt den Wasserdurchfluss um 50 Prozent. Geben Sie auch dem Zahnputzbecher eine neue Chance. Der fasst ca. 200 ml und reicht für drei Minuten Putzen, Tauchen, Nachspülen vollkommen aus. Lassen Sie dagegen das Wasser beim Zähneputzen laufen, versickern selbst bei einem Sparwasserhahn noch bis zu 24 Liter im Ausguss.
Balkon und Garten
Klar, wie viel Wasser Sie auf Balkon oder im Garten verbrauchen, hängt von Fläche, Pflanzen ab und ist individuell sehr unterschiedlich. Der beste Freund aller modernen Wassersparer ist eine alte Bekannte: die Regentonne. Und dafür müssen Sie nicht gleich ein riesiges Fass aufmachen. Platzieren Sie statt dessen unterhalb der Regenrinne ein oder mehrere Eimer und lassen Sie große Gießkannen immer an einem schattigen Platz draußen stehen, wo dennoch Regen hinfällt. Das hilft auf einfache Weise, kostenloses Regenwasser zu sammeln. Gießen Sie am besten nur abends, so verdunstet möglichst wenig von dem kostbaren Nass und es kommt ordentlich Wasser bei den Pflanzen an. Problem in Trockenperioden: Die Erdoberfläche ist hart, das Wasser versickert in den obersten Schichten und gelangt nicht an die Wurzel. Trick für besonders durstige Pflänzchen: Schneiden Sie etwa 10 Zentimeter lange Stücke von einem alten Gartenschlauch ab und stecken Sie sie in die Erde. Gießen Sie direkt über den „Zulauf“, so bekommt die Wurzel eine Extraportion Wasser und es geht nichts über die Verdunstung verloren. Und auch, wenn das nach Überfluss aussieht: Gießen Sie grundsätzlich lieber seltener und dafür kräftig, denn erst wenn der ganze Erd- und Wurzelballen durchfeuchtet ist, können Pflanzen das blaue Gold optimal aufnehmen.