Sie zaubern gerade Kartoffelbrei, Pfannkuchen- oder Semmelknödelteig, da geht beim Kochen die Milch aus? Sparen Sie sich die Extrafahrt zum Supermarkt! Je nach Geschmack können Sie einen Teil Milch durch Mineralwasser ersetzen. Das lockert die Masse außerdem blitzschnell auf und ist günstiger als Milch.
Gutes garen
Mineralwasser enthält natürliche Salze und Mineralstoffe. Die sorgen nicht nur für eine feine Geschmacksnuance im Essen, sondern lassen Mineralwasser auch schneller kochen, als herkömmliches Leitungswasser. Zugegeben: Dafür muss man zunächst investieren. Ein Liter Mineralwasser kostet deutlich mehr als das kühle Nass aus dem Hahn. Gerade bei Beilagen, die lange köcheln müssen, wie Linsen oder Graupen, lohnt sich der Wechsel trotzdem: Statt zwei Stunden steht der Topf nur ca. 20 Minuten auf dem heißen Herd! Ihr Gemüse sieht etwas blass aus? Garen Sie es das nächste Mal doch einfach in Mineralwasser. Denn die natürlichen Salze darin kitzeln nicht nur den feinen Gemüsegeschmack heraus, sie sorgen auch dafür, dass Brokkoli, Möhrchen und Co. ihre frische Farbe behalten.
Gehen lassen
Mineralwasser will hoch hinaus. Und das nicht nur in der Flasche, wenn man sie kräftig schüttelt. Ein ähnlicher Effekt entsteht auch, wenn man Sprudel in den Kuchenteig gibt: Durch das Rühren wird Kohlensäure frei gesetzt. Das unterstützt den Gärprozess, der den Teig nach oben treibt und auf diese Weise wunderbar aufgehen lässt. So lässt sich bei Hefeteig, aber auch bei Rührteigen wie Marmorkuchen ein Teil der Backtriebmittel sparen.