Küche
Einsparen durch Einfrieren
20.11.2011
Von Florian Junker
Jetzt Erntezeit und leckere Aktionen nutzen. Denn egal, ob Beeren, Brot, Fleisch oder Käsespezialitäten im Angebot sind: Wer ein paar Grundregeln beachtet, kann jede Menge kühler Köstlichkeiten in die Gefriertruhe packen. Das erspart ständiges Einkaufen und bares Geld.
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Richtig Reingewaschen
Beschriften, beschriften, beschriften: So das simpelste aller Einfriermotti. Denn ein Schlagwort plus Einfrierdatum verhindert teure Pannen. Etwa, dass man zum Kaffeekränzchen den echten Rehrücken statt des Schokokuchens auftaut. Oder vergisst, wie lange der kostbare Käse schon in der Truhe schlummert – und ihn schweren Herzens entsorgen muss.
Für Einfrierfreudige lohnt es sich, kältestabile Plastikschüsseln anzuschaffen. Billig Boxn kosten oft nicht mehr als eine Packung Gefrierbeutel, sind aber deutlich langlebiger. Außerdem bleiben Lebensmittel in ihnen nicht nur frisch, sondern auch gut in Form. Damit die Gefriertruhe ihren Dienst erfüllen kann, muss sie auf minus 18 Grad herunterkühlen. Plastikdosen immer so füllen, dass sich das in den Lebensmitteln enthaltene Wasser darin noch etwas ausdehnen kann. Aus Gefrierbeuteln die Luft herausstreichen, so halten Lebensmittel länger frisch.
Obst
Beeren aller Art, z.B. Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren eigenen sich perfekt für den Eisschrank. Aber auch Steinobst von Kirschen bis Aprikosen. Saftige Beeren auf einem Plastikteller oder Tablett anfrieren, erst nach ca. drei Stunden in Gefrierbeutel füllen, so zerquetschen die empfindlichen Früchte nicht. Festere Obstschalen verlieren in der Gefriertruhe etwas an Spannkraft. Steinobst deshalb vor dem Einfrieren entsteinen, damit die aufgetaute Frucht nicht so stark bearbeitet und gedrückt werden muss. Haltbar zehn bis 12 Monate.
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