Kaffee
Grüner Koffein-Kick
05.07.2011
Von Florian Junker
Der braune Muntermacher ist hierzulande eines der beliebtesten Getränke. Ein guter Grund bei Maschine, Bohnen und Zubereitung auf beste Qualität und Umweltverträglichkeit zu achten. Die besten Geldsparen-Tipps für günstigen und dabei „grünen“ Kaffee-Genuss.
„Ein Morgen ohne Kaffee.“ Das könnte der Anfang einer Gruselgeschichte für viele Deutsche sein, denn die schmackhafte braune Flüssigkeit gehört zu ihren liebsten Getränken. Im Schnitt trinkt jeder Bundesbürger fast 150 Liter davon pro Jahr und damit statistisch gesehen mehr Kaffee als Mineralwasser (ca. 130 Liter) und Bier (ca. 110 Liter). Neben herkömmlichem Filterkaffee machen immer öfter Espresso und Co. das Rennen. Die italienischen Verwandten des Kaffees haben nochmals einen wahren Kaffee-Boom ausgelöst und sind inzwischen auch aus vielen deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken.
Ob klassische große oder trendige kleine Tasse - leider steckt in jeder auch eine Prise schlechtes Gewissen. Denn das anregende Getränk verlangt vom Wachstum bis zur Zubereitung der Umwelt alles ab: Eine Tasse schlägt nach Schätzungen mit bis zu 100 Gramm CO2 zu Buche. Also in etwa soviel, wie ein sehr sparsames Automodell pro Kilometer ausstößt.
Noch extremer ist die Auswirkung auf den ökologischen Wasserhaushalt, denn für die Produktion einer Tasse Kaffee werden rund 140 Liter sauberes Wasser verbraucht. Das liegt vor allem an dem Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden. Die gute Nachricht für bewusste Kaffeeliebhaber: Für den Genuss des braunen Muntermachers muss niemand automatisch mit einem schlechten grünen Gewissen bezahlen. Die wichtigsten Tipps und Informationen zur Umweltverträglichkeit von Kaffee, Maschine und Zubereitung.
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