Die Abschaltung
Frühmorgens die Maschine an- und abends wieder ausknipsen – das klingt für Kaffeefreunde nach einem gelungenen Tag. Der Luxus, ständig die Maschine am Laufen zu halten, kostet allerdings richtig Strom und Geld. Wirklich sinnvoll ist das nur in der Koffein-Rushour, also zum Beispiel zu Frühstückszeiten oder im Biorythmustief in der Stunde nach dem Mittagessen, wenn es dann einen Durchlauf von vielen Tassen gibt. Wer nur alle paar Stunden einen Becher braucht, sollte besser jedesmal abschalten. Bei neueren Modellen mit Durchlauferhitzer ist die Vorheizphase in der Regel nur einige Sekunden lang und verbraucht auch nicht besonders viel Strom. Viele verlassen sich außerdem darauf, dass sich die Maschine von alleine abschaltet, wenn sie länger nicht benutzt wird – je nach Modell kann das allerdings einige Stunden dauern, in denen die Kaffeemaschine noch voll mit Strom versorgt wird. Beobachten Sie deswegen unbedingt einmal, ob und wie schnell die Maschine automatisch auf Standby schaltet, wenn sie nicht mehr benutzt wird.
Allerdings ziehen elektronische Geräte auch im Standby-Modus noch Energie! Egal, ob Sie bereits stolzer Besitzer einer modernen Kaffeemaschine sind oder sich für eine neue interessieren, ob Vollautomat oder Filtermaschine: Prüfen Sie in jedem Fall, ob die Maschine über einen Netzschalter verfügt, um sie vollständig abzuschalten, z.B. wenn Sie übers Wochenende unterwegs oder im Urlaub sind. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie zusätzlich eine schaltbare Steckerleiste in Erwägung ziehen, um ihrer Kaffeemaschine ab und zu eine komplette Auszeit zu gönnen.
Kaffee
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Leserkommentare
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27.05.2010 13:57 Uhr
Redaktion: Mehr Öko mit Pads
Sie haben Recht, Kapselsysteme bei denen der Kick aus Aluminium-Döschen kommt, sind aus Umwelt- und meist auch Preisgründen grundsätzlich eher nicht nachhaltig empfehlenswert. Kaffepads hingegen können in aller Regel inklusive Filterpapier auf den Kompost und haben hier keinen generellen Nachteil.
27.05.2010 11:31 Uhr
Steven: Nicht wirklich "grün" der Koffein-Kick
Bei der Betrachtung der Kaffeemaschinen finde ich es etwas einseitig, wenn man die kleinen Kapsel- oder Pad-Maschinen als sparsamer und ökologischer anpreist. Der Müll, welcher durch diese Maschinen entsteht - jede Menge Plastik. Anders als bei reinem Kaffeesatz aus klassichen Maschinen oder Vollautomaten als Restprodukt, der auf dem Kompost landen könnte, entsteht hier viel Müll, der nicht wiederaufbereitet werden kann. Wo bleibt diese Dimension in Ihrem Artikel? Da nützt mir auch ein Bio-Siegel nichts!
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