Songs aus dem Internet zu laden ist entweder teuer oder illegal? Stimmt nicht! Wer einen schnellen Webzugang hat, kann über Internetradiosender ganz einfach und kostenlos an jede Menge aktueller Lieder kommen. Geldsparen zeigt wie.
675.000 Dollar für 30 Lieder, das sind umgerechnet über 15.000 Euro pro Song. Soviel musste etwa in Amerika ein Nutzer einer Internettauschbörse für sein digitales Hörvergnügen an Strafe bezahlen. Solche Horrormeldungen machen eines klar, die Musikindustrie fährt bei Internetpiraten keinen Kuschelkurs mehr.
Trotzdem können deutsche Nutzer den Plattenfirmen ein ganz legales Schnippchen schlagen: Wer Lieder aus dem Radio aufnimmt und selbst privat nutzt, ist rechtlich noch immer auf der sicheren Seite. Und fast jede Station sendet ihr Programm auch weltweit via World Wide Web. Heute lassen sich so gleich mehrere Sender per Internet und PC mitschneiden. Die Songs können mit wenigen Klicks auch gleich mit richtigem Namen und Interpret als mp3-Datei abgespeichert werden.
Was man braucht?
Um legale Songs von Internetradios mitzuschneiden ist kein Hochleistungscomputer erforderlich. Entscheidender ist etwas Platz auf der Festplatte, denn Fortgeschrittene zeichnen gleich das Programm von mehreren Sendern parallel auf und da sollten dann schon mehrere Gigabyte frei sein. Außerdem ist dafür ist ein stabiler, schneller Internetanschluss mit bezahlbarer Flatrate sinnvoll.
Für die Aufzeichnung empfiehlt es sich, das kostenlose Programm
„radio.fx Basic“ herunterzuladen (früher hieß das Programm "clipinc"). Und bereits die Umsonst-Version des intelligenten Aufnahmemanagers wird für die allermeisten Nutzer völlig ausreichen. Denn mit ihr lassen sich bis zu vier Radiosender parallel aufzeichnen und innerhalb weniger Tage kann man sich eine beeindruckende mp3-Sammlung zulegen.