Bei bekannteren Sendern erkennt das Programm automatisch, über sogenannte StreamTags, Lieder und mit einem Klick lassen die sich mit richtigem Namen und Interpret als mp3-Datei speichern. Ist der richtige Sender ausgewählt und angeklickt, startet in der Regel auch schon die Aufnahme. Dann heißt es erst einmal einfach laufen lassen! Ab jetzt wird das Radioprogramm auf der Festplatte aufgezeichnet. Nach einigen Minuten bis zu einer halben Stunde erkennt radio.fx auch die bis dahin abgespielten Songs und die lassen sich ganz einfach per Rechtsklick speichern. Gehen Sie zunächst auf die Tietelübrsicht, die sich unter dem Symbol mit dem Notenzeichen findet. Dann mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Song klicken. Jetzt nur noch „Speichern unter...“ wählen und fertig ist die kostenlose und legale mp3-Datei. Richtiger Songname plus Interpret inklusive.
Nacharbeit nötig
Oft hängen am Ende der Datei dann noch ein Stück des nächsten Songs oder die Kommentare des Moderators. Ein paar Sekunden zu- oder abnehmen können Sie auch direkt mit radio.fx, aber für den Feinschnitt gibt es Experten. Mit dem ebenfalls kostenlosen Tool
mp3DirectCut lassen sich auch kleinste Reste problemlos entfernen.
Leider hat sich aber eine Sache seit dem Kassettenzeitalter bei Radioaufnahmen nicht geändert: Oft quatscht der Moderator in die letzten Takte des Titels. Da hilft es meist nur den Sender zu wechseln. Die öffentlich-rechtlichen Stationen (z.B. SWR3, HR3, BR3,...) neigen etwa eher zu konservativeren Moderieren ohne Musikbett und lassen Songs deswegen öfter ausspielen als private Sender. Manchmal gibt es auch spezielle digitale Sendevarianten, die verstärkt auf Musik statt Moderation setzen. Ein positives Beispiel hierfür ist etwa „1Live diggi“ vom WDR, denn hier soll der Musikanteil bei satten 95 Prozent liegen und das fast ohne Gequassel.